Hamburg

„Pippi-Langstrumpf-Kabarett“ – Kritik am HFV-Spielausschuss

Hamburg. Oberligist FC Süderelbe behält mindestens drei der sechs Punkte aus den Begegnungen gegen Wedel (2:1) und Rugenbergen (3:1). Das Verbandsgericht des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) hatte Tarik Cosgun die vom HFV-Spielausschuss erteilte Spielerlaubnis aufgrund zu später Vertragsauflösung beim Wechsel von Dassendorf nach Süderelbe mit Urteil vom 10. Januar 2018 rückwirkend zum 18. Oktober 2017 entzogen – und den Fall an den Spielausschuss verwiesen.

Dieser stellte Cosguns Spielerlaubnis rückwirkend ab dem 19. Oktober neu aus, um so den Einsprüchen die Grundlage zu nehmen. Wedel will nun wieder vors Verbandsgericht ziehen, Rugenbergen zog seinen Einspruch zurück, kritisierte aber den Spielausschuss: „Die machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt“, sagte Ligamanager Andreas Lätsch. „Das ist Pippi-Langstrumpf-Kabarett. Für einen weiteren Einspruch ist uns unsere Zeit zu schade. Herr Dipner sollte als Vorsitzender des Spielausschusses zurücktreten.“