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Nehrig mit Tag zum Vergessen

Der Routinier sah die Gelb-Rote Karte. Himmelmann verhinderte Schlimmeres

Himmelmann: Sah beim ersten Tor unglücklich aus, es überwogen aber seine Paraden, die sein Team vor einer noch höheren Niederlage bewahrten.

Zander: Ließ sich vor dem 0:3 vom Torschützen Narey schwer düpieren, zeigte sich zu oft zu naiv.

Sobiech: Versuchte noch, sein Team halbwegs zusammenzuhalten, war aber in manchen Szenen nicht so souverän wie gewohnt.

Avevor: Seine missglückte Kopfballaktion in Bauchhöhe leitete das vorentscheidende 0:2 ein, auch sonst teilweise unsicher.

Buballa: Schien sich total erschrocken zu haben, als er mitten im Strafraum ziemlich freistehend den Ball bekam. Ansonsten noch einer der besseren Akteure seines Teams.

Nehrig: Ein Tag zum Vergessen für den Kapitän. Etliche Fehlpässe und ein Foul im Mittelfeld zu viel, das für ihn einen unfreiwilligen Feierabend bedeutete.

Buchtmann: So viel er auch versuchte, blieb der Spielmacher einfach glücklos.

Sahin: Lag oft auf dem Boden, ohne gefoult worden zu sein. Hätte aus seiner besten Torchance (60.) mehr machen müssen. Sein Frustfoul am Ende sprach Bände über seinen Gemütszustand.

Litka (bis 65.): Ein Torschuss war in der Bilanz zu wenig, um sich für weitere Startelfeinsätze zu empfehlen.

Möller Daehli (ab 65.): Gab dem Spiel seines Teams keine Impulse mehr.

Allagui (bis 45.): Hatte nur eine vielversprechende Situation. Schwach.

Flum (ab 46.): Insgesamt rechtfertigte er seine Einwechslung.

Bouhaddouz (bis 73.): Als der Anschlusstreffer möglich war, regierte bei ihm der Eigensinn, anstatt zum freien Zander zu spielen.

Schneider (ab 73.): Kam nach dem 0:3 ins Spiel, eine denkbar schlechte Voraussetzung für einen „Sturm-Joker“.