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Messi wird zum Schnäppchen, und der ewige Ze hört doch noch auf

Nicht so wichtig: Jürgen Klopp musste schon in ganz großen Zusammenhängen denken, um sich mit dem verpassten Sieg gegen den Meister abzufinden. „Die Welt ist im Moment ein verrückter Ort. Es passieren so viele wichtigere Dinge, dass ich mit einem Punkt gegen den FC Chelsea gut leben kann“, sagte der Teammanager des FC Liverpool nach dem 1:1 (0:0) an der heimischen Anfield Road. Klopp ließ aber keinen Zweifel daran, dass sich das Unentschieden für ihn eher wie eine Niederlage anfühlte: „Ich bin glücklich über unsere Leistung, aber nicht über das Ergebnis.“


Nicht so teuer: Ob die Scheichs in der Chefetage von Paris St. Germain den Scheck schon ausgestellt haben, ist nicht bekannt. Sollten sie Lionel Messi verpflichten wollen, würde der 222 Millionen Euro teure Neymar jedenfalls nachträglich zum Schnäppchen – denn die gestgelegte Ablösesumme für den Argentinier beträgt 700 Millionen. Sie bleibt aber Theorie, denn Messi sagte nach der Verlängerung seines Vertrages mit dem FC Barcelona bis 2021: „Ich habe immer gesagt, dass ich hier meine Karriere beenden möchte.“


Nicht so positiv: Gastgeber Russland und der Fifa drohen kurz vor der WM-Auslosung am kommenden Freitag neue Anschuldigungen zu möglichem Doping im russischen Fußball. Wie die englische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, wäre Whistleblower Grigori Rodschenkow zu belegbaren Aussagen zu staatlich organisiertem Doping von Dutzenden russischer Spieler bereit. Demnach habe Rodschenkow Beweise für eine Verwicklung von Russlands stellvertretendem Regierungschef, Fußball-Verbandspräsidenten und ehemaligen Sportminister, Witali Mutko, in illegale Praktiken. Eine Reaktion zu dem aktuellen Medienbericht gab es von der Fifa oder den russischen WM-Machern vorerst nicht.


Nicht so lange mehr: Nach 23 Profijahren hängt der frühere Bundesliga-Star Ze Roberto (43) seine Fußballstiefel an den Nagel. Per Twitter verkündete sein Club SE Palmeiras aus Sao Paulo das baldige Karriereende des Brasilianers an, der sich zwischen 1998 und 2011 bei Bayer Leverkusen, Bayern München und dem HSV viele Fans in Deutschland gemacht hatte. Beim letzten Heimspiel am heutigen Montag plant der Vorjahresmeister eine große Ehrung für den ehemaligen Selecao-Spieler.


Nicht so gut: Der 34-malige englische Fußball-Nationalspieler Michael Carrick hat erstmals über die Gründe für seine wochenlange Auszeit gesprochen. Der Kapitän von Rekordmeister Manchester United habe wegen Herzproblemen seit dem Pokalspiel gegen Burton Albion am 20. September nicht mehr auflaufen können, teilte der 36-Jährige. Inzwischen sei er wieder gesund. „Ich habe mich während der zweiten Halbzeit des Burton-Spiels seltsam gefühlt. Untersuchungen haben ergeben, dass ein unregelmäßiger Herzrhythmus der Grund dafür war. Ich bin jetzt gesund und wieder voll im Training“, so Carrick.


Nicht so königlich: Real Madrid sucht weiter nach seiner Form. Im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten FC Malaga gewann der Champions-League-Sieger aüßerst mühsam mit 3:2 – Ronaldo verschoss zunächst einen Elfmeter, traf aber per Nachschuss zum Endstand. Toni Kroos hatte den Treffer zum 2:1 vorbereitet. In der Tabelle rutschten die Königlichen auf Platz vier ab, der Lokalrivale Atletico Madrid (5:0 über Levante) zog vorbei. Vorne ist der FC Barcelona, verfolgt von Valencia.