Hamburg

Football: Huskies holen Kirk Heidelberg und wählen Vorstand

Hamburg. „Wir werden jetzt richtig Gas geben, um in der Saison 2018 ein Team und ein Umfeld zu bieten, das Hamburg angemessen repräsentiert“, hatte Werner Hippler am Dienstagabend versprochen, nachdem er auf der Mitgliederversammlung der Footballer der Hamburg Huskies für zwei Jahre einstimmig zum Zweiten Vorsitzenden gewählt worden war. Und schon am Mittwoch ließ der Rekordspieler der NFL Europe, der sich bei den Huskies vorrangig um die in dieser Saison erst spät dem Abstieg entronnene Elitemannschaft in der German Football League (GFL) kümmern wird, Taten folgen. Als neuer Berater für die Offensive und das gesamte Coachingteam wird Kirk Heidelberg nach Hamburg zurückkehren.

Der 60-Jährige hatte 2003 mit den Blue Devils den German Bowl gewonnen und ist mit Hippler, der in Köln ein Sicherheitsunternehmen führt, aber zu allen Heimspielen und mindestens eine Woche pro Monat nach Hamburg kommen will, befreundet. „Kirk ist eine unglaubliche Bereicherung für den Verein, er wird die Gesamtentwicklung unserer Teams vorantreiben“, sagte Hippler, der den freiwillig ausgeschiedenen Martin Sieg im Vorstand ersetzt. Als Ersten Vorsitzenden bestätigten die rund 50 anwesenden Mitglieder (von knapp 400) Timo Müller (49), der sich um Spielbetrieb und Sponsorenakquise kümmert. Neuer dritter Mann ist der frühere HSV-Ultra Jojo Liebnau (35), der sich um die Förderung des Jugend- und Breitensports bemüht. „Wir haben tolle Talente und werden alles dafür tun, dass die besten Footballer eine Perspektive in Hamburg haben“, sagte er.

Hippler, dessen Sohn Dennis für die Huskies spielt, sieht seine Hauptaufgabe in der Weiterentwicklung im Bereich Spiel- und Trainingsstätte. Das Stadion Hammer Park könne mithilfe der Stadt mit einer Tribüne aufgerüstet werden, um den Komfort für die Fans zu erhöhen, man rede aber auch mit den Fußballclubs Altona 93, SC Victoria und Barmbek-Uhlenhorst über mögliche Kooperationen. Zudem ist die Gründung eines Fördervereins geplant, um viele kleinere Geldgeber akquirieren zu können.