Nachwuchs-Fussball

In einer Liga mit dem HSV? ETV steht vor der Sensation

Die Nachwuchsfußballer des ETV hoffen am Wochenende auf die Sensation

Die Nachwuchsfußballer des ETV hoffen am Wochenende auf die Sensation

Foto: ETV

Die U17 des Hamburger Stadtteilvereins siegt auswärts im Hinspiel der Bundesliga-Aufstiegsrunde. Team muss fürs Rückspiel ausweichen.

Hamburg. Schafft der Eimsbüttler TV eine kleine Fußball-Sensation und steigt in die B-Jugend-Bundesliga auf? Die Chancen dafür stehen zumindest nicht schlecht. Das Hinspiel der Aufstiegsrelegation hat der Hamburger Stadtteilverein gegen die U17 des Chemnitzer FC überraschend mit 2:1 gewonnen.

„Wir haben eine tolle Teamleistung gezeigt und uns gegen körperlich überlegene Chemnitzer vor allem spielerisch gut behaupten können. Defensiv standen wir sehr stabil und haben unsere wenigen Chancen genutzt. Respekt an die Jungs für die tolle Leistung“, freut sich Trainer Loic Favé über die disziplinierte Mannschaftsleistung.

ETV sieht sich weiter als Außenseiter

Das Rückspiel steigt am Sonnabend (24. Juni/11 Uhr) in der Hansestadt. Da der Verein über keinen Naturrasen verfügt, wird die Partie nicht wie gewohnt am Lokstedter Steindamm, sondern im Stadion Königskinderweg in Schnelsen ausgetragen.

Die Favoritenrolle will der ETV trotz des Auswärtssieges nicht annehmen. „Wir wissen das Hinspielergebnis gut einzuordnen und werden jetzt ganz sicher nicht durchdrehen“, sagt Favé. „Wir bleiben Außenseiter, brauchen eine erneute Top-Leistung und natürlich auch ein bisschen Glück um die Überraschung perfekt zu machen. Dafür werden wir alles geben.“

ETV würde auf den HSV treffen

Bei einem Aufstieg würde der ETV in der kommenden Saison unter anderem gegen den Nachwuchs großer Vereine wie den HSV, Werder Bremen, RB Leipzig und Hertha BSC in der Staffel Nord/Nordost antreten.

Als Absteiger steht schon seit Monaten der Niendorfer TSV fest. Der Überraschungs-Aufsteiger muss nach nur einem Jahr wieder runter in die Regionalliga. Bei sieben Punkten aus 26 Spielen und einem Torverhältnis von 17:95 war das Schicksal der Hamburger schon im März besiegelt.