Fußball-Ticker

Guardiola räumt nach seinem Karriere-Tief kräftig auf

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden

Guardiola sortiert drei Profis aus

Manchester Citys Teammanager Pep Guardiola sortiert nach einem Jahr ohne Titel aus: In Jesus Navas, Gael Clichy, Torhüter Willy Caballero und Bacary Sagna verlassen im Sommer gleich vier Spieler die Citizens. Die Verträge des Quartetts laufen im Juni aus und werden nicht verlängert. Das teilte der Verein mit.

ManCity hatte in der ersten Saison unter dem ehemaligen Bayern-Coach Guardiola keinen Titel gewonnen, sich aber zumindest als Dritter der Premier League direkt für die Champions League qualifiziert. Für den Katalanen war es die schwächste Liga-Platzierung in seiner Trainer-Karriere.

Wasserwerfer gegen Braunschweig-Fans

Vor dem Relegations-Derby zwischen Wolfsburg und Braunschweig ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Beim Braunschweiger Fanmarsch zum Stadion setzte die Polizei Wasserwerfer ein, weil einige Anhänger offenbar die von den Sicherheitskräften vorgegebene Route verlassen wollten und mit Flaschen sowie Steinen geworfen hatten. Rettungswagen waren ebenso im Einsatz, damit "leicht verletzte" Fans behandelt werden konnten.

"Die konsequent im Vorfeld kommunizierte und bisher praktizierte Null-Toleranz-Strategie der Wolfsburger Polizei bei sich anbahnenden Gewalttaten hat Wirkung gezeigt", sagte Einsatzleiter Olaf Gösmann. Durch den Wasserwerfer konnte die Situation demnach schnell beruhigt werden.

Schon in der Nacht zum Donnerstag wurden zwei Wölfe-Fans wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen. Ihnen wird laut Polizei vorgeworfen, in der Wolfsburger Innenstadt zwei 18 Jahre alte Anhänger der Eintracht mit Schlägen und Tritten verletzt zu haben. Die Opfer gaben an, von einer etwa zehnköpfigen Gruppe angegriffen worden zu sein.

Frankfurt suspendiert Varela

Ein entzündetes und am Ende sehr kostspieliges Heiligenbild hat Eintracht Frankfurt die perfekte Vorbereitung auf das DFB-Pokal-Finale verdorben. Der Fußball-Bundesligist suspendierte Abwehrspieler Guillermo Varela, nachdem sich der 24-Jährige am Montag die rechte Armbeuge hatte tätowieren lassen – gegen strikte Anweisung von Trainer Niko Kovac und den Rat der Ärzte. Für die Eintracht war dies vor dem Endspiel gegen Borussia Dortmund am Sonnabend (20 Uhr/ARD und Sky) ein Unding.

"Dieses Verhalten ist grob fahrlässig und schadet der ganzen Mannschaft", sagte Sportvorstand Fredi Bobic, ehe er sich mit der Mannschaft auf den Weg nach Berlin machte: "Guillermos Weg bei der Eintracht ist mit dieser Aktion beendet. Der Club kann es nicht dulden, dass sich ein Spieler vor so einem wichtigen Spiel den Anweisungen des Trainers und der Ärzte widersetzt."

Varela, der laut "Bild"-Zeitung 50.000 Euro Strafe zahlen muss, war im Sommer 2016 vom englischen Spitzenclub Manchester United ausgeliehen worden. Verletzungsbedingt kam der Abwehrspieler aus Uruguay zwar nur auf sieben Spiele in der Bundesliga und drei Partien im Pokal. In den letzten vier Ligaspielen stand er aber insgesamt 265 Minuten auf dem Platz. Im Pokal-Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach (7:6 i.E.) scheiterte Varela als einziger Eintracht-Profi im Elfmeterschießen.

Gattuso zurück bei Milan

Ex-Milan-Star Gennaro Gattuso kehrt in seine alte Heimat zurück: Der 39-Jährige werde der neue Nachwuchscoach beim AC Mailand, berichtete die italienische Zeitung „La Repubblica“ am Donnerstag und zitierte den ehemaligen Nationalspieler mit den Worten: „Ich kehre nach Hause zurück. Ich habe drei Wochen darüber nachgedacht und freue mich total, ich habe diese Entscheidung mit dem Herzen getroffen.“

Gattuso, der während seiner aktiven Laufbahn wegen seiner groben Art auch als „Bulldogge“ betitelt wurde, war zuletzt Trainer beim Serie-B-Club AC Pisa. Das lief aber gründlich schief: Die Toskaner beendeten die Saison als Tabellenletzter und steigen somit ab. Gattuso selbst kann als Fußballer hingegen auf eine grandiose Laufbahn zurückblicken: 2006 wurde er mit Italien Weltmeister, mit Milan gewann er zwei Mal die Champions League und zwei Mal die italienische Meisterschaft.

Fifa-Funktionär gesteht Geldwäsche

Im Korruptionsskandal rund um den Weltverband Fifa hat sich ein weiterer früherer Funktionär der Geldwäsche in Millionenhöhe schuldig bekannt. Der Brite Costas Takkas, Ex-Generalsekretär des Verbandes der Kaimaninseln, war bis zu seiner Festnahme vor zwei Jahren ein enger Vertrauter des ehemaligen Fifa-Vizepräsidenten Jeffrey Webb. Bei einer Verurteilung droht Takkas laut Gerichtsmitteilung von Mittwoch eine maximale Gefängnisstrafe von 20 Jahren.

Anwalt Gordon Mehler erklärte, seinem Mandaten wäre es als einzigem Angeklagten erlaubt worden, sich nur in einem Vorwurf vor dem New Yorker Gericht schuldig zu bekennen, „weil er eine sehr kleine Figur in dem Fall“ sei. Takkas war neben sechs weiteren Funktionären im Mai 2015 in einem Züricher Hotel kurz vor der Wiederwahl des damaligen Fifa-Präsidenten Joseph Blatter festgenommen worden. Im März 2016 wurde er in die USA ausgeliefert.

Auch Webb hatte im Schmiergeldprozess ein Geständnis abgelegt. Der frühere Präsident des Kontinentalverbands von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik hatte erklärt, vor und nach seiner Wahl zum Concacaf-Chef Schmiergelder in Millionenhöhe angenommen zu haben.

Juventus verlängert mit Mandzukic

Champions-League-Finalist Juventus Turin hat den Vertrag mit Stürmer Mario Mandzukic vorzeitig verlängert. Der frühere Münchener und Wolfsburger haben einen neuen Vertrag bis 2020 unterschrieben, teilte der Club am Donnerstag auf seiner Homepage mit. Den 31-Jährigen zeichneten vor allem „seine Kraft, Ausdauer und sein Durchsetzungsvermögen bei entscheidenden Toren“ aus, so Juve.

Der Kroate, der 2015 von Atlético Madrid nach Turin gewechselt war und früher in der Bundesliga für den Vfl Wolfsburg und für Bayern München gespielt hatte, habe seit Beginn der vergangenen Saison insgesamt 23 Tore erzielt und zahlreiche Chancen herausgearbeitet, lobte der Verein den Teamkollegen von Nationalspieler Sami Khedira.

Suárez verpasst Pokalfinale

Der FC Barcelona muss am Sonnabend im Finale um den spanischen Pokal gegen Deportivo Alavés auf seinen Stürmerstar Luis Suárez verzichten. Wie der Club von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen mitteilte, zog sich der 30 Jahre alte Uruguayer am Donnerstag eine Verletzung am hinteren Oberschenkel zu, derentwegen er rund zwei Wochen ausfallen werde.

Damit droht Suárez auch die Länderspiele für sein Heimatland in Dublin gegen Irland (4. Juni) und drei Tage später in Nizza gegen Italien zu verpassen.

Totti lässt Zukunft offen

Der frühere italienische Nationalspieler Francesco Totti vom AS Rom hält sich weiterhin zu seinen Zukunftsplänen bedeckt. Zwar teilte der 40 Jahre alte Weltmeister von 2006 am Donnerstag bei Facebook mit, dass er beim Saisonabschluss der Serie A am Sonntag gegen den FC Genua "zum letzten Mal das Trikot der Roma tragen" werde, eine klare Aussage zu einem Karriereende vermied der Offensivspieler allerdings nach wie vor.

"Meine Liebe für den Fußball vergeht nicht. Meine Leidenschaft ist so tief, dass ich nicht daran denken kann, sie nicht weiter zu nähren. Ab Montag bin ich zum Neustart bereit. Ich bin zu einer neuen Herausforderung bereit", schrieb Totti.

Anfang Mai hatte der neue Roma-Sportdirektor Ramón Rodríguez Verdejo noch angekündigt, dass Totti dem Club in anderer Funktion erhalten bleibt. Möglich erscheint nach Tottis aktuellen Aussagen aber auch, dass er seine Spielerkarriere bei einem anderen Verein fortsetzt.

Zwei Braunschweig-Fans attackiert

Im Kampf um den letzten freien Platz in der Bundesliga kochen die Fan-Gemüter hoch: Fans des VfL Wolfsburg im Alter von 25 und 27 Jahren sollen zwei Anhänger von Eintracht Braunschweig mit Schlägen und Tritten verletzt haben. Die beiden 18-Jährigen erlitten Prellungen und Abschürfungen, ein Opfer trug zudem eine Fraktur des Nasenbeins davon, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Verdächtigen wurden vorübergehend festgenommen, sie müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der VfL Wolfsburg empfängt am heutigen Donnerstag im Hinspiel der Relegation Eintracht Braunschweig.

Die Opfer hätten angegeben, in der Nacht von einer etwa zehnköpfigen Gruppe im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses angegriffen worden zu sein. Einsatzkräfte nahmen die Verdächtigen wenig später bei einer sofort ausgelösten Fahndung vorübergehend fest. Beide Beschuldigte seien einschlägig polizeibekannt, sowohl der 27-Jährige als auch der 25-Jährige wurden in der Vergangenheit mit Stadionverboten durch den VfL Wolfsburg belegt.

Aubameyang gratuliert Mchitarjan

Die ersten Glückwünsche erhielt Henrich Mchitarjan schon lange vor dem Schlusspfiff. „Was für ein Tor“, twitterte sein früherer Dortmunder Sturmpartner Pierre-Emerick Aubameyang, nachdem „Micki“ per Rückzieher das entscheidende 2:0 für Manchester United im Europa-League-Endspiel gegen Ajax Amsterdam erzielt hatte. 2016 verließ Mchitarjan die Borussia für rund 42 Millionen Euro Ablöse.

„Ich bin sehr glücklich“, sagte Mchitarjan. „Nach unserem Halbfinale gegen Celta Vigo habe ich jeden Tag davon geträumt, in diesem Finale zu treffen.“ Der 28 Jahre alte Armenier spielte am Mittwoch eine schwache erste Halbzeit. Aber nur drei Minuten nach der Pause schoss er das bislang wichtigste Tor seiner Karriere. Damit verlief Mchitarjans Abend in Stockholm genauso wie seine gesamte erste Saison bei Man United.

Trainer José Mourinho hielt ihm bereits vor, zu weich für die englische Premier League zu sein. Doch als es darauf ankam, stellte er diesen hochbegabten Fußballer immer auf. Mchitarjan schoss in der Europa League sechs Tore in elf Spielen. „Ich widme diese Trophäe meiner Familie, Manchester und allen Armeniern“, twitterte er danach.

Ibrahimovic legt sich nicht fest

Zlatan Ibrahimovic hat einen Tag nach dem Europapokal-Triumph seines Arbeitgebers Manchester United seine Zukunft offen gelassen. "Ich werde in ein paar Wochen wieder auf dem Feld stehen", sagte der verletzte schwedische Stürmerstar bei Sky Italia, "wo? Das werden wir sehen." Der Vertrag des 35-Jährigen beim englischen Rekordmeister läuft im Juni aus.

Ibrahimovic hatte sich im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den RSC Anderlecht (2:1 n.V.) einen Kreuzbandriss zugezogen und könnte bis Ende 2017 ausfallen. "Daily Mail" berichtete zuletzt, dass sich Ibrahimovic nach erfolgreicher Operation Anfang Mai mit United auf eine Verlängerung um ein Jahr geeinigt habe.

Sport1 verzeichnet gute Einschaltquote

Der TV-Sender Sport1 hat mit der Übertragung des Endspiels der Europa League zwischen Manchester United und Ajax Amsterdam (2:0) eine gute Einschaltquote erzielt. Die Liveübertragung aus Stockholm verfolgten am Mittwochabend im Schnitt 1,93 Millionen Zuschauer.

Der Marktanteil in der Kernzielgruppe (Männer 14 bis 49 Jahre) lag bei 10,6, der Marktanteil bei den Gesamt-Zuschauern bei 7,1 Prozent. In der Spitze sahen 2,45 Millionen Menschen bei Sport1 dem Finale zu.

England ohne Rooney

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate verzichtet in den anstehenden Länderspielen erneut auf den etatmäßigen Kapitän Wayne Rooney. Der 31-Jährige fehlt im englischen 25-Mann-Aufgebot für die WM-Qualifikationspartie in Schottland am 10. Juni und für den Test in Frankreich drei Tage später. Southgate gab seinen Kader am Donnerstag bekannt, einen Tag nachdem der spät eingewechselte Rooney mit Manchester United das Finale der Europa League gegen Ajax Amsterdam gewonnen hatte.

Southgate hatte bereits im März auf Stürmer Rooney verzichtet und darauf verwiesen, dass der einstige Starspieler bei Manchester wieder regelmäßiger spielen müsse. England führt die WM-Qualifikationsgruppe F an.

Trapp turtelt mit Topmodel

Nationalspieler Kevin Trapp (26) hat sich beim Filmfestival in Cannes in besonders schöner Begleitung gezeigt. Er ging mit dem brasilianischen Topmodel Izabel Goulart (32) über den roten Teppich. Goulart schmiegte sich in einer weißen Glitzerrobe an den Torwart, der derzeit beim französischen Erstligisten Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

Medien hatten schon länger spekuliert, dass die beiden ein Paar sein könnten. In Cannes besuchten Trapp und Goulart die Vorstellung des Films „The Killing Of A Sacred Deer“. Trapp steht im deutschen Kader für den bevorstehenden Confederations Cup in Russland. Beide posteten bei Instagram auch Bilder aus Cannes – allerdings ohne den jeweils anderen.

Monaco holt belgischen Youngster

Der französische Meister AS Monaco hat den belgischen Nationalspieler Youri Tielemans von RSC Anderlecht verpflichtet. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler werde einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2022 unterzeichnen, teilte der Verein aus dem Fürstentum mit. Nach französischen Medienberichten beträgt die Ablösesumme rund 25 Millionen Euro.

Tielemans erzielte diese Saison in 49 Pflichtspielen 16 Tore für den belgischen Meister. „AS Monaco ist ein Verein mit einem ehrgeizigen Projekt, das in Europa Anerkennung findet und auf junge Spieler setzt“, wurde der dreimalige Nationalspieler, dessen Mutter kongolesische Wurzeln hat, auf der Homepage der Monegassen zitiert.

China will Megatransfers stoppen

Der chinesische Fußballverband (CFA) hat konkrete Maßnahmen auf den Weg gebracht, um dem wilden Transfer-Treiben in der Super League Einhalt zu gebieten. Der CFA legte fest, dass mit Beginn der am 19. Juni beginnenden Sommer-Transferperiode jeder Verein, der mehr Geld für Spieler ausgibt, als er einnimmt, den gleichen Betrag in die Förderung des chinesischen Fußballs investieren muss. Weiter sind die Trainer der Clubs ab der nächsten Saison verpflichtet, für jeden eingesetzten ausländischen Spieler auch einen einheimischen Spieler unter 23 Jahren aufzustellen.

Mit diesen Maßnahmen wolle man die Vereine davon abhalten, „nur kurzfristige Erfolge anzustreben, sich einander im Erwerben teurer Spieler blind zu übertreffen und so die Preise in die Höhe zu treiben.“ Ziel der aktuellen Regierung um Staatspräsident Xi Jinping ist der Aufbau einer starken Nationalmannschaft, die langfristig um den WM-Titel mitspielen kann.

Conrad übernimmt FSV Frankfurt

Alexander Conrad soll die sportliche Zukunft beim Drittliga-Absteiger FSV Frankfurt gestalten. Der 50 Jahre alte Trainer unterschrieb bei den Hessen einen Einjahresvertrag und tritt die Nachfolge von Gino Lettieri an, der den Verein am Saisonende wie Sportdirektor Roland Benschneider verlassen musste. „Nach unseren guten Gesprächen freue ich mich auf diese sehr interessante Aufgabe bei meinem früheren Verein. Wir müssen nun schnellstmöglich einen neuen Kader für die kommende Saison in der Regionalliga zusammenstellen“, sagte Conrad bei seiner offiziellen Vorstellung als FSV-Trainer.

Conrad soll nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zudem die Position des sportlichen Leiters übernehmen. „Er kennt unseren Verein, die Region und die Regionalliga. Mit seiner Erfahrung wollen wir nun den Restart beim FSV Frankfurt umsetzen“, sagte FSV-Präsident Michael Görner.

Bilbao präsentiert neuen Trainer

José Ángel Ziganda beerbt Ernesto Valverde als Trainer beim spanischen Erstligisten Athletic Bilbao. Der 50-Jährige trainierte seit 2011 die zweite Mannschaft der Basken. Valverde und Bilbao hatten sich am Dienstag nach vier Jahren getrennt, der 53-Jährige gilt als wahrscheinlicher Nachfolger von Luis Enrique beim Topclub FC Barcelona.

„Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass der Verein mir diese Chance gibt“, wird Ziganda auf der Internetseite des Vereins zitiert: „Für jemanden wie mich, der so eng mit dem Club verbunden ist, sind das die besten Neuigkeiten, die diese Woche kommen konnten.“ Von 1991 bis 1998 war Ziganda Spieler bei Bilbao und erzielte in 255 Spielen 76 Tore. Die zweite Mannschaft von Athletic führte Ziganda 2015 in die Segunda División, die zweithöchste spanische Liga.

Dortmund buhlt um Sturmtalent Schick

Borussia Dortmund möchte seine ohnehin hochklassig besetzte Offensive offenbar weiter verstärken. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, bemüht sich der Dritte der abgelaufenen Bundesligasaison um den tschechischen Angreifer Patrik Schick (21) vom italienischen Erstligisten Sampdoria Genua.

Schick, der in der abgelaufenen Serie-A-Saison elf Tore erzielte, besitzt in Genua noch einen Vertrag bis 2020 und soll rund 15 Millionen Euro Ablöse kosten. Allerdings soll der Tscheche auch beim italienischen Meister Juventus Turin und beim englischen Titelträger FC Chelsea Begehrlichkeiten geweckt haben.

Berlin erwartet 100.000 Fans

Die Fans müssen sich rund um das DFB-Pokal-Finale zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am Sonnabend (20 Uhr/ARD) in Berlin auf hohe Sicherheitsmaßnahmen einstellen. Es gebe Hinweise darauf, dass um die 20.000 Anhänger der Clubs ohne Eintrittskarte in die Hauptstadt kommen wollen, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf zwei Tage vor der Partie. Es werde insgesamt eine sechsstellige Anzahl von Fans erwartet. Das Olympiastadion wird mit 76.197 Zuschauern ausverkauft sein.

Auch nach dem Terroranschlag von Manchester sieht die Polizei Großveranstaltungen wie das Pokalfinale „gut geschützt“. „Es gibt Kontrollen, es gibt hohe Polizeipräsenz“, sagte Neuendorf. Bei dem Anschlag auf ein Popkonzert starben am Montag in England mindestens 22 Menschen.

Die Dortmunder Fans treffen sich am Pokaltag am Breitscheidplatz, Anhänger der Eintracht stimmen sich am Alexanderplatz knapp sieben Kilometer entfernt auf das Finale ein. Beide Fangruppen sollen getrennt voneinander zum Stadion fahren.

Cohen steigt mit Ingolstadt ab

Der FC Ingolstadt kann nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga weiter mit Almog Cohen planen. Der 28 Jahre alte Israeli verlängerte seinen bis 2018 laufenden Vertrag vorzeitig um weitere drei Jahre bis 2021.

„Seine Vertragsverlängerung ist im Hinblick auf die kommende Saison ein tolles Signal“, sagte Geschäftsführer Harald Gärtner und ergänzte, Cohen habe sich im Laufe der Jahre „zu einem wichtigen Führungsspieler entwickelt, der nicht mehr aus unserer Mannschaft wegzudenken ist.“