Hamburg

Hamburgiade – ein Sportfest wirklich für alle

Betriebssportverband lädt zum zweiten Mal zu 170 Wettbewerben in 27 Sportarten in die City Nord ein

Hamburg. „Für den Sport! Für Hamburg! Für Dich!“ Der Hamburger Betriebssportverband (BSV) lädt zum zweiten Mal zur Hamburgiade ein, einem Sportfest für wirklich alle. Vom 10. bis 14. Mai bietet der BSV Wettbewerbe in 27 Sportarten an, insgesamt 170 Entscheidungen, dazu weitere Aktivitäten in den Bereichen Fitness und Entspannung. Austragungsorte sind die City Nord, die Sporthalle Hamburg, die Jahnkampfbahn und der Stadtpark. Im Pinneberger Golfpark Weidenhof kann eingelocht werden. Die Startgelder reichen von drei bis 40 Euro (Golf), vor der Sporthalle an der Krochmannstraße darf kostenlos geparkt werden.

Die Grundeigentümer-Interessengemeinschaft City Nord und die Continentale Betriebskrankenkasse tragen maßgeblich zu den Organisationskosten bei, die im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Rund 500 ehrenamtliche Helfer machen die Veranstaltung erst möglich. Bei der Premiere im vergangenen Jahr nahmen 2100 Sportler aus 180 Unternehmen teil, diesmal rechnet der BSV mit mehr als 3000 Startern. Jeder kann dabei sein, niemand muss Mitglied einer Betriebssportgruppe oder eines Vereins sein, Mannschaften können sich auch vor Ort zusammenfinden. „Wir wollen jeden, der Lust hat, sich zu bewegen, der Spaß am Sport hat, motivieren mitzumachen, vor allem auch ganze Familien“, sagt Bernd Meyer (68), der Präsident des Hamburger Betriebssportverbands (rund 54.ooo Mitglieder). Mittelfristiges Ziel sei es, Sportler und Firmen auch weit über die Stadtgrenzen hinaus anzusprechen. 2016 reiste ein Teilnehmer wegen der Hamburgiade extra aus Australien an.

Die Idee für dieses Event hatte BSV-Sportreferent Ulli Krastev, ein passionierter Schwimmer, Triathlet und Läufer. Am Sonntag bestritt er seinen 100. Marathon, am 13. August will er sich in Hamburg erstmals beim Ironman versuchen. „Die meisten Betriebssportler laufen. Wir wollen die ganze Palette des Sports abbilden, ,Olympische Spiele‘ in bescheidener Form für jedermann“, sagt Krastev (48). Seine These: „Die Zukunft des Sports ist der Betriebssport. Es ist die einfachste Art des Teambuildings.“

Gelaufen werden darf bei der Hamburgiade dennoch, etwa ein Marathon auf der Jahnkampfbahn. Dafür müssen 97 Runden auf Bahn sechs absolviert werden, die 435 Meter lang ist. Zen­trales Anliegen für Meyer und Krastev bleibt die Inklusion. Das Unified-Rad­rennen hat im BSV ebenso Tradition wie ein inklusives Tischtennisturnier. Sportstaatsrat Christoph Holstein ist angetan von dem Konzept: „Bewegung wird in unserem Alltag immer wichtiger. Die Hamburgiade animiert uns alle zu mehr Aktivitäten. Und das ist gut so!“

Anmeldungen und weitere Informationen unter www.hamburgiade.de