Karlsruhe

KSC-Präsident tritt gegen HSV-Sportchef Todt übel nach

Karlsruhe.  Feiertagsstimmung kam bei Jens Todt an diesem Osterwochenende nun wirklich nicht auf. Das 1:2 in Bremen am Ostersonntag für sich hätte für ein gebrauchtes Wochenende schon reichen können, doch ein Artikel in den „Badischen Neuen Nachrichten“ dürfte dem HSV-Sportchef endgültig den Rest gegeben haben. „Jens Todt hätte besser recherchieren und uns besser informieren müssen“, ließ sich KSC-Chef Ingo Wellenreuther in der Zeitung zitieren. So habe Karlsruhes früherer Manager, der im Januar zum HSV gewechselt ist, gleich mehrere Spieler unter Wert angeboten oder ziehen lassen. Im Fall von Philipp Max soll die Ablöse auf drei Millionen Euro taxiert worden sein. Todt habe den Spieler jedoch für 1,8 Millionen Euro abgeben wollen.

„Augsburgs Manager Stefan Reuter rief mich an und fragte: ,Euer Sportdirektor hat für Philipp Max 1,8 Millionen Euro akzeptiert und jetzt soll er 3,8 Millionen kosten?’ Ich dachte ich höre nicht recht“, schimpfte Präsident Wellenreuther, der ein hartes Fazit der gemeinsamen Zeit mit Todt zieht. „Es wäre vielleicht für beide Seiten besser gewesen, wenn wir uns bereits 2015 nach der verlorenen Relegation gegen den HSV getrennt hätten.“