Fußball-Ticker

Neymar verpasst wegen Beifalls den Clásico Real gegen Barça

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Augsburg hält an Trainer Baum fest

Der FC Augsburg will offenbar trotz der anhaltenden Talfahrt im Abstiegskampf bis zum Saisonende auf Trainer Manuel Baum setzen. Das bekräftigte Augsburgs Manager Stefan Reuter am Dienstag im Gespräch mit verschiedenen Medien.

"Wir haben uns darauf festgelegt, dass wir es bis zum Ende der Saison durchziehen", sagte Reuter und fasste damit eine Sitzung der Entscheidungsträger am Vorabend zusammen: "Es ist ein gutes Zeichen, dass der Verein geschlossen hinter Manuel Baum steht."

Wie schon zuletzt nahm Reuter zudem die Spieler des Tabellen-16. in die Pflicht. "Wir müssen jetzt eine Reaktion auf dem Platz zeigen und eine Einheit bilden", sagte der 50-Jährige. Nach der jüngsten 0:2-Niederlage bei Hertha BSC hatte Reuter bereits mitgeteilt, dass Baum beim kommenden Spiel gegen den 1. FC Köln (Sonnabend, 15.30 Uhr/Sky) auf der Bank sitzen werde.

Baum, Nachfolger des im vergangenen Dezember entlassenen Dirk Schuster, hat bei sieben Niederlagen nur vier seiner 14 Spiele gewonnen. Augsburg hat als 16. nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Vorletzten Ingolstadt.

Barças Neymar für drei Spiele gesperrt

Der FC Barcelona muss am 23. April im Clasico bei Real Madrid auf Superstar Neymar verzichten. Der brasilianische Olympiasieger wurde vom spanischen Verband für drei Spiele gesperrt, nachdem er bei Barcas 0:2-Niederlage am vergangenen Sonnabend beim FC Málaga mit Rot vom Platz geflogen war und sich danach ungebührlich verhalten hatte.

Weil der 25 Jahre alte Stürmer nach seinem Platzverweis auf dem Weg in die Kabine dem vierten Offiziellen höhnisch applaudiert hatte, wurde die Disziplinar-Kommission des Verbandes aktiv. Demnach fehlt Neymar seiner Mannschaft gegen Real Sociedad San Sebastián (15. April), im Clásico bei Real und gegen CA Osasuna (26. April). Barcelona hat angekündigt, gegen das Urteil Einspruch einzulegen.

Confed-Tickets sind Ladenhüter

Die Tickets für den Confed Cup im kommenden Sommer in Russland entpuppen sich offenbar als Ladenhüter. "Wir sind sehr besorgt. Wir wollten bis zum jetzigen Zeitpunkt 700.000 Karten verkauft haben, es sind aber nur rund 200.000 geworden. Wir müssen unsere Anstrengungen intensivieren, damit wir am Ende unser Ziel erreichen", sagte Cheforganisator Witali Mutko am Dienstag in Moskau.

In der ersten Verkaufsphase waren nach Fifa-Angaben 211.745 Tickets für die WM-Generalprobe vom 17. Juni bis 2. Juli verkauft worden. Am 19. April beginnt die nächste Verkaufsphase. Tickets gibt es dann weiterhin online (FIFA.com/tickets), aber auch an Vorverkaufsstellen in den Spielorten St. Petersburg, Sotschi, Kasan und Moskau. Zudem sollen im ganzen Land zusätzliche Vorverkaufsstellen eingerichtet werden.

Weltmeister Deutschland trifft beim Confed Cup in der Gruppe B auf Südamerika-Meister Chile, Afrikameister Kamerun und Asienmeister Australien. In der Gruppe A spielen Gastgeber Russland, Europameister Portugal, Mexiko sowie Neuseeland.

Algerischer Nationalheld verhaftet

Der ehemalige algerische Nationaltorwart Faouzi Chaouchi von Erstligist MC Alger wurde am Dienstag für eine Attacke auf einen Polizisten zu sechs Monaten Haft verurteilt. Dies vermeldete der private Fernsehsender Echorouk.

Der 32-Jährige soll am 7. Februar beim Betreten des Stadions bei einem Spiel in der algerischen Hauptstadt Algier einen Polizisten angegriffen haben. Chaouchi bestreitet dies und gibt lediglich zu, den Beamten geschubst zu haben. Bereits 2013 wurde der Torwart für krass unsportliches Verhalten für zwei Jahre vom algerischen Verband gesperrt.

Chaouchi ermöglichte Algerien mit seinen Paraden im Play-off-Spiel gegen Ägypten die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika und ist seitdem ein Nationalheld.

Großkreutz wechselt nach Darmstadt

Kevin Großkreutz hat gut einen Monat nach seiner Suspendierung beim VfB Stuttgart einen neuen Verein gefunden: Der Fußball-Weltmeister wechselt zur kommenden Saison zu Darmstadt 98. Das bestätigten die "Lilien" am Dienstag. Großkreutz unterschrieb beim derzeitigen Tabellenletzten der Bundesliga einen Vertrag bis Juni 2019. "Ich freue mich riesig auf Darmstadt 98. Trainer Torsten Frings hat sich sehr um mich bemüht und zusammen mit den Verantwortlichen davon überzeugt, dass es der richtige Schritt für mich ist", sagte der 28-Jährige.

Darmstadts Coach Frings hatte sich für die Verpflichtung des früheren Dortmunder Bundesligaprofis eingesetzt. "Kevin verfügt über eine unfassbare Erfahrung, ist Weltmeister, hat auf absolutem Topniveau gespielt – und ich habe in den Gesprächen gespürt, wie heiß er auf diese neue Herausforderung ist. Er wird sportlich und auch als Typ ein ganz wichtiger Baustein für unser Team in der kommenden Saison sein", betonte Frings.

Großkreutz hatte Anfang März nach seiner Suspendierung in Stuttgart wegen seiner Verwicklung in eine Schlägerei noch erklärt, eine Auszeit vom Profifußball nehmen zu wollen.

KSC droht Hooligans

Zweitligist Karlsruher SC hat sich von seinen randalierenden Fangruppen distanziert und juristische Maßnahmen gegen die Rowdys angekündigt. Das Zweitligaderby zwischen dem VfB Stuttgart und dem KSC (2:0) hatte am Sonntag kurz vor dem Abbruch gestanden, weil unmittelbar vor Beginn der zweiten Halbzeit erneut Leuchtkörper aus dem Gästeblock geflogen kamen.

"Wir sind schockiert über die Ausmaße und hoffen, dass die Ermittlungen zu Ergebnissen führen und Täter namentlich festgestellt werden können, damit auch wir als Verein konsequent handeln können", heißt es in einer von KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und den beiden Vizepräsidenten Günter Pilarsky und Holger Siegmund-Schultze veröffentlichten Pressemitteilung.

Die Badener drohten den Anhängern die "gesamte Bandbreite unserer Sanktionsmöglichkeiten" an. "Das geht von Regressforderungen über Maßnahmen wie Stadionverbot, Vereinsausschluss und mehr", teilte das Trio mit.

Huntelaar vor Abschied von Schalke

Ausgerechnet vor dem Duell mit seinem Exclub Ajax Amsterdam hat Torjäger Klaas-Jan Huntelaar seinen Abschied beim FC Schalke 04 angekündigt. "Mein Vertrag läuft aus, das ist also mein letztes Jahr auf Schalke", sagte der 33-Jährige der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf". Huntelaar war 2010 für 14 Millionen Euro zu den Königsblauen gewechselt, für die er in 234 Pflichtspielen 125 Tore erzielte.

In der laufenden Saison ist der Niederländer allerdings nur zweite Wahl. In der Rückrunde hat ihm Wintereinkauf Guido Burgstaller, für 1,5 Millionen vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg verpflichtet, den Rang abgelaufen. In der Bundesliga hat Huntelaar in dieser Spielzeit nur 533 Minuten auf dem Feld gestanden.

Brégerie für zwei Spiele gesperrt

Der FC Ingolstadt muss im Abstiegskampf der Bundesliga zunächst auf Abwehrspieler Romain Brégerie verzichten. Der 30 Jahre alte Franzose wurde nach seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen Darmstadt 98 (3:2) vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für zwei Spiele gesperrt. Damit fehlt Brégerie dem Tabellenvorletzten in den Duellen mit den direkten Konkurrenten beim VfL Wolfsburg und gegen Werder Bremen.

Der DFB verurteilte Brégerie "wegen einer Tätlichkeit in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung". Der Profi war am vergangenen Sonntag in der 87. Minute von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) des Feldes verwiesen worden, nachdem er Darmstadts Antonio Colak getreten hatte. Colak sah wegen dieser Szene Gelb-Rot.

Burdenski investiert in Polen

Der ehemalige Bundesliga-Torwart Dieter Burdenski ist neuer Mehrheitseigener des polnischen Erstligisten Korona Kielce. Der 66-Jährige hat 72 Prozent der Anteile an dem Club übernommen. „Ich will den Verein nach vorne bringen“, sagte Burdenski dem „Weser-Kurier“. Burdenski sollte am Mittag auf einer Pressekonferenz in Kielce vorgestellt werden.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo die sogenannte 50+1-Regel es verbietet, dass Einzelpersonen oder Unternehmen ohne Bezug zum Club die Mehrheit in einem Verein übernehmen, gibt es diese Beschränkung in Polen nicht. Kielce belegt in der polnischen Liga derzeit den achten Tabellenplatz.

Baum darf beim FCA bleiben – vorerst

Trotz der Negativserie in der Bundesliga hält der FC Augsburg offenbar an Trainer Manuel Baum fest. Der Verein hatte Medienberichten zufolge bis am späten Montagabend über die Zukunft des Coachs beraten. Einen zweiten Trainerwechsel innerhalb einer Saison hatten die Schwaben dann aber vermieden. Baum sollte am Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr wie geplant das Training leiten.

Der FC Augsburg ist nach zuletzt drei Niederlagen und insgesamt sechs Partien nacheinander ohne Sieg Drittletzter der Tabelle und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsrang. Nach einem 0:2 am Sonntag bei Hertha BSC und damit null Punkten aus der Englischen Woche hatte sich eine Trennung von Baum angedeutet.

Argentinien entlässt Bauza

Argentiniens Fußballverband AFA hat auf die prekäre Situation in der südamerikanischen Qualifikation zur WM-Endrunde 2018 reagiert und Nationaltrainer Edgardo Bauza nach nur acht Monaten Amtszeit enlassen. Unter dem 59-Jährigen fuhr der WM-Zweite in acht Punktspielen lediglich drei Siege ein und müsste als derzeitiger Tabellenfünfter den Play-off-Umweg gegen den Ozeanienmeister nach Russland nehmen.

Als aussichtsreichste Kandidaten auf den Posten werden die in Spaniens Primera División tätigen Jorge Sampaoli (FC Sevilla) und Diego Simeone (Atletico Madrid) gehandelt. Bereits in dieser Woche will der neue AFA-Präsident Claudio Tapia nach Spanien reisen, um dort zunächst mit dem derzeit für Fifa-Spiele gesperrten Barcelona-Star Lionel Messi und dann wohl mit möglichen Nachfolgern zu sprechen.

Kampf um Champions League spitzt sich zu

Im Poker um die TV-Rechte für Champions League und Europa League steht die Entscheidung unmittelbar bevor. Ursprünglich war die Bekanntgabe der ab 2018 für drei Jahre übertragenden Sender bereits für die vergangene Woche vorgesehen, allerdings erhielt die Europäische Fußball-Union (Uefa) deutlich mehr Angebote als in früheren Jahren.

In der Champions League zeichnet sich ein enger Kampf zwischen dem bisherigen Rechteinhaber Sky und Perform ab. Die amerikanische Perform Group benötigt für ihre Streamingplattform DAZN dringend weitere, hochwertige Fußballrechte. Zudem sollen die Telekom, Eurosport und RTL Angebote abgegeben haben.

Für das frei empfangbare Fernsehen will das ZDF weiter der Sender für die Königsklasse bleiben. Der neue Sportchef Thomas Fuhrmann soll mit bis zu 70 Millionen Euro Lizenzkosten ausgestattet sein, um die TV-Rechte für weitere drei Jahre an den Mainzer Lerchenberg zu holen. Keine Angebote sind hingegen von Pro7/Sat.1 zu erwarten. Die Sportmarke "Ran" setzt weiterhin auf American Football und Boxen.

In der Europa League dürfte Sport1 im Free-TV zum Zug kommen. Hier liegen die Erwartungen der Uefa bei deutlich geringeren Rechtekosten, die Rede ist von sechs bis acht Millionen Euro. Die TV-Sender mussten zum 3. April ihre Angebote bei der Uefa einreichen.

Westermann denkt nicht an Rückkehr

Ex-Nationalspieler Heiko Westermann macht sich wenig Hoffnung auf einen Einsatz für Ajax Amsterdam im Europa-League-Viertelfinale gegen seinen langjährigen Verein FC Schalke 04. „Zurzeit ist es schwierig für mich“, sagte der 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur: „Die anderen machen ihre Sache super. Von daher hat der Trainer keine Not, etwas zu ändern.“ Immerhin rechnet der frühere HSV-Profi damit, im Hinspiel am Donnerstag (21.05 Uhr/Sport1 und Sky) zum Aufgebot zu gehören. „Man weiß nie. Aber im Kader stand ich bisher immer“, sagte Westermann, der von 2007 bis 2010 auf Schalke spielte und anschließend nach Hamburg wechselte.

Im Kalenderjahr 2017 kam Westermann bisher nur für vier Pflichtspiel-Minuten zum Einsatz. Ein Wechsel im Sommer ist für ihn aktuell aber kein Thema. Auch in Richtung einer Rückkehr in die Bundesliga gebe es „im Moment keine Gedanken“, versicherte er: „Aber man soll niemals nie sagen, das habe ich im Fußball gelernt.“

Krkic bietet sich in Spanien an

Nach einem halben Jahr beim FSV Mainz 05 möchte Offensivspieler Bojan Krkic offenbar nach Spanien zurückkehren. Wie der spanische Radiosender Cadena Cope berichtete, soll sich der Spieler aus der Talentschmiede des FC Barcelona beim Lokalrivalen Espanyol Barcelona angeboten haben.

Krkic, der während seiner Zeit bei Barca bereits als "neuer Messi" gehandelt wurde, war erst im Winter vom englischen Premier-League-Club Stoke City an die Rheinhessen ausgeliehen worden. Dort konnte sich der 26-Jährige allerdings bislang nicht durchsetzen. In sieben Einsätzen gelang dem Spanier weder ein Tor noch eine Torvorlage. Das Leihgeschäft mit Mainz endet im Sommer, bei Stoke City besitzt Krkic noch einen Vertrag bis 2020.

Mexiko will mehr WM-Spiele

Nach der Ankündigung einer gemeinsamen Bewerbung mit den USA und Kanada um die Fußballweltmeisterschaft 2026 ist in Mexiko Kritik an dem Vorhaben laut geworden. Dass von insgesamt 80 Partien lediglich zehn in dem lateinamerikanischen Land ausgetragen werden sollen, sorgte am Montag südlich des Rio Grande für Unmut. „Mexiko bekommt nur die Krümel“, titelte die Sportzeitung „Récord“. Auch in den sozialen Netzwerken machten viele Menschen ihrem Ärger Luft.

Verbandschef Decio De María verteidigte sich im Fernsehsender ESPN: „Mexiko könnte allein keine Weltmeisterschaft mit 80 Spielen ausrichten.“ Der Trainer des mexikanischen Meisters Tigres widersprach. „Ich glaube, sowohl Mexiko als auch die USA hätten die Fähigkeit, die WM jeweils alleine auszurichten“, sagte Ricardo Ferretti. „Gemeinsam wird es viele Probleme geben – die langen Reisen, die Zeiten, das wird schlimmer als in Brasilien.“

Bewerber verlangen schnelle WM-Vergabe

Die drei gemeinsamen Kandidaten USA, Mexiko und Kanada drängen offenbar auf einen schnellen Zuschlag für die WM 2026. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, strebt das Trio eine Vorverlegung der WM-Abstimmung um zwei Jahre an. Demnach sollen die 211 Fifa-Mitglieder schon beim Kongress 2018 in Moskau über den Ausrichter entscheiden und nicht wie bislang geplant 2020. Dies sei dem Weltverband Fifa von den nationalen Verbänden in einem Brief bereits im März vorgeschlagen worden.

Da es derzeit keinen realistischen Gegenkandidaten gibt, könnten die Fifa-Funktionäre dem Ansinnen folgen. Ein entsprechender Antrag soll beim Kongress am 11. Mai in Bahrain vorgelegt werden. Eine Fifa-Bestätigung hierzu gab es bislang noch nicht.

Arsenal kassiert Klatsche

Der FC Arsenal verliert in der englischen Premier League die Champions-League-Plätze immer weiter aus den Augen. Die Gunners kassierten mit den Weltmeistern Mesut Özil und Shkodran Mustafi beim Stadtrivalen Crystal Palace mit 0:3 (0:1) ihre höchste Saisonniederlage, in der Tabelle rutschte die Mannschaft des nicht mehr unumstrittenen Teammanagers Arsène Wenger zum Abschluss des Spieltages hinter Manchester United auf Rang sechs ab.

Favoritenschreck Palace, neun Tage zuvor bereits Überraschungssieger bei Tabellenführer FC Chelsea (2:1), ging im Selhurst Park durch Andros Townsend (17.) früh in Führung. Arsenal drückte zwar auf den Ausgleich, nach einem Doppelschlag von Yohan Cabaye (63.) und Luka Milivojevic (68./Foulelfmeter) war die Begegnung aber entschieden.

Arsenal hat in 20 Premier-League-Jahren unter Wenger immer mindestens Platz vier belegt. Für die Fans fast noch schlimmer: Erstmals seit 1995 wird der Club am Saisonende wohl hinter dem Erzrivalen Tottenham Hotspur landen, der aktuell Zweiter ist.

Rummenigges Wunschergebnis

Karl-Heinz Rummenigge hat vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid noch einmal die Extraklasse des Gegners hervorgehoben. „Wir spielen gegen die wahrscheinlich aktuell beste Mannschaft der Welt. Real hat in den vergangenen drei Jahren zweimal die Champions League gewonnen. Aber das ist auch eine große Motivation für unsere Mannschaft“, sagte der Vorstandschef des FC Bayern München der Deutschen Presse-Agentur.

Am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) will der deutsche Rekordmeister mit einem Heimerfolg in der Allianz-Arena den Grundstein für den Einzug in das Halbfinale legen. „Wir brauchen zwei sehr konzentrierte und gute Spiele, mit hoffentlich wenig Fehlern. Es wäre schön, wenn wir das Hinspiel in München gewinnen würden. Idealerweise ohne Gegentor“, sagte Rummenigge.