Hamburg

Müllers Einsatz gegen Freiburg bleibt fraglich

Hamburg. Als am Freitagnachmittag um kurz vor 15 Uhr die HSV-Profis den Rasenplatz neben dem Volksparkstadion betraten, mussten die fünf Trainingsbeobachter ganz genau hinschauen. Die zuletzt angeschlagenen Gotoku Sakai und Johan Djourou wurden durch das eigens mitgebrachte Fernglas schnell entdeckt, nur Nicolai Müller konnte nicht erspäht werden. Des Rätsels Lösung: Der Mittelfeldflitzer blieb während des Abschlusstrainings im Kraftraum, hofft aber, seine muskulären Probleme bis zur Partie gegen den SC Freiburg (Sa., 18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei abendblatt.de) in den Griff zu bekommen.

Trainer Markus Gisdol, der seine Spieler vor dem Abendspiel erneut zu Hause übernachten ließ, reagierte und nominierte zunächst einen 19-Mann-Kader. Mit Müller – und überraschend auch mit Rückkehrer Michael Gregoritsch, der seine Sprunggelenksverletzung auskuriert hat.

Einen Profi muss Gisdol allerdings noch am Spieltag streichen. Bereits am Freitag erwischte es Offensivmann Luca Waldschmidt, der es nach überstandener Grippe nicht in den 19-Mann-Kader schaffte.

HSV: Adler – Sakai, Mavraj, Papadopoulos, Ostrzolek – Jung, Walace – Müller (Gregoritsch), Holtby, Kostic – Wood.Freiburg: Schwolow – Kübler, Torrejon, Söyüncü, Günter – Frantz, Höfler – Philipp, Grifo – Haberer – Niederlechner.