Rio de Janeiro

Wichert verpasst das Ruderfinale, Hacker kollabiert

Rio de Janeiro.  Enttäuschung für Lars Wichert vom Ruder-Club Allemannia: Der zweimalige Weltmeister hat mit dem deutschen Leichtgewichtsvierer den Einzug in das olympische Finale verpasst. Im zweiten Halbfinale war der EM-Dritte chancenlos, belegte den letzten Platz und darf am Donnerstag nur im B-Finale antreten.

Auch Marcel Hacker und Schlagmann Stephan Krüger im Doppelzweier können bestenfalls noch den siebten Platz erreichen. Rang vier im Halbfinale reichte für die EM-Zweiten nicht zum Einzug ins A-Finale. Hacker (39) hatte sich derart verausgabt, dass er nach dem Rennen auf dem Steg kollabierte und minutenlang ärztlich versorgt werden musste. 16 Jahre nach Bronze im Einer wollte sich der frühere Weltmeister bei seinen fünften und wohl letzten Spielen die zweite Olympiamedaille holen. Eine weitere Chance wird es wohl nicht geben. Auch der Doppelzweier mit Marie-Catherine Arnold/Mareike Adams (Hannover/Essen) verpasste das Finale.

In den ersten Entscheidungen haben am Mittwoch der Doppelvierer der Männer (15.22 Uhr) und der Frauen (15.34 Uhr) eine Medaillenchance. (HA)