Monaco

Ricciardo düpiert Mercedes, Gully sorgt für Aufregung

Monaco.  Der frühere Weltmeister-Rennstall Red Bull Racing hat zum Auftakt des Großen Preises der Formel 1 in Monaco beeindruckt. Der Australier Daniel Ricciardo drehte im freien Training die mit Abstand schnellste Runde des Tages, in 1:14,607 Minuten verwies er Weltmeister Lewis Hamilton (England/1:15,213) im Mercedes um mehr als eine halbe Sekunde auf den zweiten Platz. Dessen Teamrivale, der WM-Führende Nico Rosberg aus Wiesbaden (1:15,506), wurde Dritter.

Sebastian Vettel aus Heppenheim (1:15,956) erlebte im Ferrari einen enttäuschenden Start und wurde nur Sechster. Am Nachmittag steuerte er seinen SF16-H gleich zweimal in die Leitplanken des Stadtkurses, als einziger Pilot konnte er sich in der zweiten Session nicht mehr verbessern. Ricciardo startet bereits in Monaco mit dem neuen Renault-Motor, Teamkollege Max Verstappen (Niederlande) tritt noch mit dem alten Antrieb an, überzeugte als Vierter aber ebenfalls. Für einen Schreckmoment sorgte ein loser Gullydeckel, der zunächst Rosbergs Hinterreifen und dann den Vorderreifen und den Frontflügel von Jenson Button (England/McLaren) zerstörte. Verletzt wurde niemand.