Bad Mitterndorf

Skispringer Müller droht Querschnittslähmung nach schwerem Sturz

Bad Mitterndorf. Dem österreichischen Skispringer Lukas Müller droht nach seinem schweren Sturz am Mittwoch im Training für die Skiflug-WM am Kulm ein Leben im Rollstuhl. „Wir haben eine inkomplette Querschnittslähmung festgestellt. Derzeit kann er seine Beine nicht bewegen“, teilte das Klinikum in Graz mit. Ob der 23-Jährige jemals wieder wird gehen können, sei eine Frage von Monaten. Der österreichische Verband sagte dem Informatikstudenten volle Unterstützung zu, obwohl dieser nicht mehr Mitglied eines Leistungskaders ist.

Unterdessen hat Titelverteidiger Severin Freund (Rastbüchl) nach den ersten beiden Durchgängen der Skiflug-WM kaum noch Chancen auf die erhoffte Medaille. Der Weltmeister flog am Freitag auf 209,5 und 203 Meter und liegt mit 370,5 Punkten nur auf dem siebten Rang. Goldkurs hat der Norweger Kenneth Gangnes eingeschlagen, der mit 419,4 Zählern vor Topfavorit Peter Prevc (Slowenien/418,1) in Führung liegt. Prevc verbesserte im ersten Durchgang allerdings Freunds Schanzenrekord um fünfeinhalb auf 243 Meter.