Hamburg

Klipper-Damen und Großflottbeks Herren im Keller unter Druck

Hamburg. Am vorletzten Hauptrunden-Doppelspieltag der Hallenhockey-Bundesliga Nord könnten nach drei Wochen Weihnachtspause die ersten Entscheidungen über die Qualifikation fürs Viertelfinale und im Abstiegskampf fallen. Besonders unter Druck stehen dabei an diesem Wochenende die Herren des Großflottbeker THGC, die mit einem Zähler Tabellenschlusslicht sind und mit dem Dritten Harvestehuder THC (Sa, 12 Uhr) und Spitzenreiter Uhlenhorster HC (So, 12 Uhr, jeweils Christianeum) zwei Topteams zu Gast haben. „Natürlich wäre es angenehmer, nach der Pause nicht gleich Spiele gegen solche Gegner zu haben, die man gewinnen muss. Aber wir dürfen nicht zu viel Respekt haben, wir wollen es auch diesen Teams nicht zu einfach machen“, sagt Großflottbeks Chefcoach Marcel Thiele.

Die wichtigste Partie steht für den Traditionsclub aus dem Hamburger Westen sowieso am 16. Januar an, wenn es zum Klipper THC geht, der bei zwei Punkten Vorsprung derzeit noch den vor dem Abstieg rettenden fünften Tabellenrang belegt. Verlieren beide Teams an diesem Wochenende ihre Partien – Klipper tritt beim Zweiten Club an der Alster (Sa, 15 Uhr, Hallerstraße) und gegen den HTHC (So, 16 Uhr, Eckerkamp) an –, dann kommt es am kommenden Sonnabend zum Abstiegsfinale. „Dafür wollen wir uns an diesem Wochenende weiter finden, um gegen Klipper bei 100 Prozent zu sein“, sagt Thiele.

Bei den Damen hat sich Großflottbek unter Ex-Bundestrainer Michael Behrmann im Mittelfeld festgesetzt und könnte am Sonntag (14 Uhr, Christianeum) dem UHC die Viertelfinalteilnahme verbauen. Ein Punktverlust würde für den Vizehallenmeister bei derzeit vier Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten Club an der Alster das Aus bedeuten. Alster empfängt die Kellerkinder Klipper (Sa, 17 Uhr) und Eintracht Braunschweig (So, 15 Uhr, jeweils Hallerstraße), Tabellenführer HTHC spielt in Großflottbek (Sa, 14 Uhr, Christianeum) und bei Klipper (So, 14 Uhr, Eckerkamp). „Wir wissen, dass wir die Play-offs nicht mehr aus eigener Kraft erreichen können“, sagt UHC-Coach Claas Henkel, „aber wenn einer der Favoriten ausrutscht, wollen wir da sein.“