Tennis

Zverev raus – Kohlschreiber und Brown weiter

Angelique Kerber steht in Tokio im Viertelfinale

Angelique Kerber steht in Tokio im Viertelfinale

Foto: YUYA SHINO / REUTERS

Kerber zieht in Tokio ins Viertelfinale ein. Kohlschreiber und Brown überstehen im französischen Metz ihre Achtelfinal-Spiele.

Tokio.  Die Tennisspielerin Angelique Kerber hat beim Tennis-Turnier in Tokio das Viertelfinale erreicht. Die deutsche Nummer eins setzte sich am Mittwoch gegen Madison Brengle aus den USA mit 5:7, 6:1, 6:0 durch. Für den ersten Platz bei dem Hartplatz-Turnier gibt es eine Millionen Dollar.

Die Kielerin hatte nur im ersten Durchgang ein paar Schwierigkeiten mit ihrer Gegnerin. Nach einer deutlichen Steigerung machte Kerber das Weiterkommen nach 1:35 Stunden aber perfekt. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft die Nummer neun der Welt jetzt auf die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki. Die Dänin gewann gegen die kroatische Qualifikantin Ana Konjuh klar mit 6:2, 6:2.

Kohlschreiber und Brown weiter, Zverev raus

Drei Tage nach seinem "Dreierpack" beim deutschen Klassenerhalt in der Davis-Cup-Weltgruppe ist Philipp Kohlschreiber ins Achtelfinale des ATP-Turniers im französischen Metz eingezogen. Der an Nummer fünf gesetzte Augsburger, mit drei Punkten in der Dominikanischen Republik der Sieggarant im deutschen Team, setzte sich in der ersten Runde gegen den Australier John Millman mit 7:6 (7:5), 6:3 durch.

Kohlschreiber, der nach 1:32 Stunden seinen zweiten Matchball verwandelte, trifft in der Runde der letzten 16 auf den Italiener Paolo Lorenzi. Sein Davis-Cup-Kollege Dustin Brown (Winsen/Aller) bezwang den Amerikaner Rajeev Ram 6:3, 3:6, 6:3 und bekommt es nun mit French-Open-Sieger Stan Wawrinka (Schweiz) zu tun.

Eine Überraschung verpasste dagegen Mischa Zverev. Der 28 Jahre alte Hamburger verlor im Achtelfinale gegen den an Nummer drei gesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga mit 6:7 (5:7), 7:6 (10:8), 3:6. Vor allem in den ersten beiden Sätzen bot der Linkshänder, der als 291. der Weltrangliste 274 Positionen hinter Tsonga steht, eine klasse Leistung. Zverevs jüngerer Bruder Alexander, der seinem Bruder am Mittwoch zuschaute, war in Runde eins gescheitert.