Fußball-Ticker

Schweinsteiger kostete deutlich weniger als bisher gedacht

Bastian Schweinsteiger hat United offenbar neun Millionen Euro gekostet

Bastian Schweinsteiger hat United offenbar neun Millionen Euro gekostet

Foto: Getty Images

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

BVB weitere sechs Wochen ohne Durm

19.08 Uhr: Borussia Dortmund muss auch in den kommenden sechs Wochen auf Verteidiger Erik Durm (23) verzichten. Das meldet der Tabellenführer auf seiner Homepage. Weltmeister Durm wurde am Mittwoch in Straubing operiert, dabei wurde entzündetes Gewebe aus dem Knie des Nationalspielers entfernt.

Prinz Ali gibt erneute Kandidatur als Fifa-Präsident bekannt

17.59 Uhr: Prinz Ali bin al-Hussein bewirbt sich erneut um das Amt des Fifa-Präsidenten. Ende Mai war er auf dem Fifa-Kongress gegen Amtsinhaber Joseph Blatter noch gescheitert. Wenige Tage später hatte der Fifa-Chef aber im Zuge des Korruptionsskandals innerhalb des Fußball-Weltverbandes seinen Rückzug angekündigt. Der Nachfolger wird am 26. Februar 2016 gewählt. Neben al-Hussein und Uefa-Chef Platini hat bislang auch der Südkoreaner Chung Mong Joon seine Kandidatur angekündigt. Interesse haben auch das frühere brasilianische Fußball-Idol Zico und der Nigerianer Segun Odegbami gezeigt.

Draxler über Start in Wolfsburg

17.05 Uhr: Julian Draxler spürt nach seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg den verschärften Kampf um einen Stammplatz bei seinem neuen Arbeitgeber. „Auf Schalke hatte ich zwar auch keine Narrenfreiheit. Aber ich habe das Gefühl, jetzt im Training noch mehr gefordert zu sein, um auf meine Spiele zu kommen“, sagte der Weltmeister dem Kicker. Der 21-Jährige war kurz vor Transferschluss für rund 35 Millionen Euro zu den Niedersachsen gewechselt und könnte am Samstag in Ingolstadt sein Debüt geben. Den Abschied von seinem Herzensclub Schalke verteidigte Draxler erneut. „Es ist ja nicht so, dass Tradition oder Emotion mir nichts bedeuten“, sagte der Mittelfeldspieler, „aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass mich das alles persönlich eher behindert, weil ich mich mit zu vielen anderen Dingen auseinandergesetzt habe als Fußball.“

Medien: Klose fehlt Lazio bis Oktober

13.52 Uhr: Der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom muss offenbar länger als angenommen auf Weltmeister Miroslav Klose verzichten. Wie die Gazzetta dello Sport am Mittwoch berichtete, wird der 37-Jährige nach seinem Muskelfaserriss am linken Oberschenkel den Laziali bis in den Oktober hinein fehlen.

Klose hatte die Verletzung am 18. August im Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen Bayer Leverkusen (1:0) erlitten. Der Stürmer hatte im Juni seinen Vertrag in Rom noch einmal um ein Jahr verlängert.

Ablöse für Schweinsteiger-Wechsel offenbar geringer als vermutet

13.22 Uhr: Die Ablöse für den Wechsel von Bayern Münchens Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger zu Manchester United ist offenbar deutlich geringer ausgefallen als vermutet. Schweinsteigers Jugendverein TSV 1860 Rosenheim, der im kleinen Rahmen selbst finanziell von dem Transfer nach England profitiert, berichtete nun über eine Ablösesumme in Höhe von nur neun Millionen Euro. Im Juli, als der Transfer des 31 Jahre alten Mittelfeldspielers vollzogen wurde, war noch von einem Betrag zwischen 15 und 20 Millionen Euro die Rede. Offiziell machten die Bayern und ManUnited keine Angaben.

„Als Verein, der Bastian Schweinsteiger ausgebildet hat, steht uns nach den Fifa-Statuten bei einem Wechsel ins Ausland ein sogenannter Solidaritätsbeitrag zu“, berichtete Rosenheims Finanzvorstand Sandro Sacco. Von daher nahm der Amateurclub Kontakt zu den Engländern auf und erhielt Auskunft über die genauen Zahlen. „Die sind nötig, damit wir ermitteln konnten, was uns zusteht“, sagte Sacco am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Die Ablösesumme für Bastian betrug neun Millionen Euro und uns wurden zwei Jahre angerechnet“, erklärte er. Der TSV 1860 Rosenheim bekommt eigenen Angaben zufolge abzüglich von Beratungs- und Rechtskosten nun zweimal rund 19.000 Euro überwiesen.

Ter-Stegen-Konkurrent Bravo fällt wochenlang aus

13.06 Uhr: Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen erhält beim Champions-League-Sieger FC Barcelona durch das Verletzungspech seines Konkurrenten Claudio Bravo offenbar doch eine Chance auf die Nummer eins. Wie Bravos Berater Cristian Ogalde dem chilenischen Radiosender "Radio Cooperativa" sagte, werde Bravo (32) "drei Wochen brauchen, bis er wieder bei 100 Prozent ist".

Der chilenische Nationalkeeper, der in der Vorsaison in der Liga den Vorzug vor dem 23 Jahre alten "Pokaltorhüter" ter Stegen erhalten hatte, erlitt am Dienstag eine vom Verein nicht näher definierte muskuläre Verletzung. Auf der Barca-Reservebank wird vorerst Nachwuchstalent Jordi Masip Platz nehmen.

Lahm betont: 2018 ist Schluss, danach vielleicht zum DFB

12.14 Uhr: Philipp Lahm von Bayern München hat alle Unklarheiten über sein Karriereende beseitigt. "Noch einmal: Für mich ist ganz klar, dass 2018 Schluss ist", sagte der Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview mit Sport-Bild. Es sei gut, ergänzte er, "sich auf so ein Datum vorbereiten zu können", er habe es mit dem Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach der WM 2014 in Brasilien genauso gehalten.

Über seine Zukunft hat sich Lahm nach eigenen Angaben noch keine großen Gedanken gemacht. Auf jeden Fall werde er "einige Monate eine Ruhepause" einlegen. Danach könne er sich durchaus "eine Aufgabe" beim FC Bayern vorstellen, sagte der 31 Jahre alte Weltmeister, "nicht ausschließen", ergänzte er, könne er aber auch einen Posten bei der Nationalmannschaft. Trainer allerdings, stellte Lahm fest, wolle er nicht werden.

Medien: Magath und Schuster Kandidaten für griechischen Trainerposten

11.59 Uhr: Nach dem peinlichen Scheitern in der EM-Qualifikation prüft Griechenlands Fußball-Verband angeblich die Verpflichtung von Felix Magath oder Bernd Schuster als Nationaltrainer. In Erinnerung an die erfolgreichen Zeiten mit Otto Rehhagel, der die Griechen 2004 sogar zum Europameister-Titel führte, will der Verband wieder einen Deutschen auf die Bank holen, wie mehrere Medien des Landes am Mittwoch berichteten. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht.

Der EM-Triumph mit Rehhagel gilt als eine der größten Sensationen in der europäischen Fußballgeschichte. Von solchen Erfolgen ist die Auswahl aber derzeit weit entfernt. Stattdessen herrscht nach der völlig verpatzten Qualifikationsrunde für die EM 2016 in Frankreich Untergangsstimmung.

FC Augsburg verteidigt Mölders' Nichtnominierung für Europa League

11.07 Uhr: Manager Stefan Reuter vom FC Augsburg hat den Verzicht auf eine Nominierung von Sascha Mölders für die Europa League verteidigt. „Es ist so, dass es eine enge und schwierige Entscheidung war, die aber getroffen werden muss“, wurde Reuter auf der Internetseite des Fußball-Bundesligisten zitiert.

Da der Verein insgesamt nur 21 Profis für die internationalen Spiele melden durfte, verzichtete er neben Stürmer Mölders unter anderem auch auf die langzeitverletzten Shawn Parker und Daniel Opare sowie Rekonvaleszent Jan Moravek. „Es ist für jeden Spieler eine Enttäuschung, wenn man international nicht auflaufen darf“, kommentierte Reuter. Die Schwaben bestreiten am 17. September bei Athletic Bilbao das erste Europapokalspiel ihrer Vereinsgeschichte.

Bayern-Kapitän Lahm glaubt an Ribérys Rückkehr

10.42 Uhr: Bayern Münchens Kapitän Philipp Lahm hat den langzeitverletzten Franck Ribéry noch nicht abgeschrieben. „Er ist zu 100 Prozent motiviert. Es ist nicht so, dass er den Kopf hängen lässt. Ich bin mir ganz sicher, dass er wieder zu seiner Topform zurückfindet“, sagte Lahm in einem Interview der „Sport Bild". Jeder, der Ribéry jetzt abschreibe, mache einen großen Fehler. Der 32 Jahre alte Franzose fehlt den Bayern bereits seit März wegen seiner hartnäckigen Sprunggelenksverletzung. Der Außenbahnspieler macht eine seiner schwierigsten Phasen in acht Jahren beim deutschen Fußball-Rekordmeister durch.

Gladbachs Jantschke sieht Dortmund als warnendes Beispiel

10.35 Uhr: Abwehrspieler Tony Jantschke hat nach Borussia Mönchengladbachs Liga-Fehlstart vor einem Absturz wie zuletzt bei Borussia Dortmund gewarnt. "Wir sollten zumindest nicht glauben, dass uns das nicht auch passieren kann. Wir sollten schnell anfangen zu punkten, damit solche Diskussionen erst gar nicht aufkommen", sagte der 25-Jährige der Sport Bild.

Champions-League-Teilnehmer Gladbach hat nach drei Spieltagen noch keinen Punkt auf dem Konto. In der vergangenen Saison war auch Dortmund mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, lag noch zu Beginn der Rückrunde aber auf dem letzten Tabellenplatz.

"Es ist eine Mischung aus vielen Dingen, die zusammenkommen. Im Moment fehlen fünf bis zehn Prozent – bei jedem", sagte Jantschke Keiner konnte erwarten, dass wir jetzt so schlecht starten, aber auch keiner, dass es einfach so weiterläuft." Am Freitag (20.30 Uhr/ im Live-Ticker auf abendblatt.de) treffen die Borussen im Heimspiel auf den HSV

DFB-Sportdirektor Flick will vom Football lernen

10.26 Uhr: DFB-Sportdirektor Hansi Flick hat sich offenbar die Trainerarbeit beim American Football zum Vorbild genommen und fordert auch beim Fußball den Einsatz von Fachleuten für jeden Mannschaftsbereich.

"Der einzige Spezialist in einem Trainerteam ist aktuell der Torwart-Trainer. Ich bin der Meinung, dass wir Spezialisten genauso in vielen anderen Bereichen benötigen", sagte Flick der Sport Bild: "Wieso also nicht auch einen für die Offensive, für die Defensive und für die Standards?"

Elf Festnahmen nach abgebrochenem WM-Qualifikationsspiel in Malaysia

9.15 Uhr: Nach Ausschreitungen beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Malaysia und Saudi-Arabien sind elf Menschen festgenommen worden. Das teilte die Polizei am Mittwoch in Kuala Lumpur mit. Die Partie war am Dienstag in der 88. Minute beim Stand von 1:2 abgebrochen worden, nachdem im Shah Alam Stadion Feuerwerkskörper und andere Gegenstände auf das Feld geworfen worden waren. Ob es Verletzte gegeben hat, war zunächst nicht bekannt. Sportminister Khairy Jamaluddin warf dem nationalen Fußball-Verband Fam vor, „die Kontrolle über das eigene Stadion verloren“ zu haben.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Fußball in Malaysia Negativ-Schlagzeilen produziert, als das Nationalteam mit 0:10 bei den Vereinigten Arabischen Emiraten untergangen war und Nationalcoach Dollah Salleh seinen Rücktritt erklärt hatte. Jamaluddin hatte sich in die Debatten eingeschaltet und damit gedroht, die Spitze des Verbandes zu suspendieren. Gegen die vom früheren HSV-Coach Bert van Marwijk trainierte Auswahl Saudia-Arabiens verlor Malaysia 1:2.

Anzeige wegen Körperverletzung gegen FCA-Trainer Weinzierl

8.45 Uhr: Trainer Markus Weinzierl vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg ist von einem seiner früheren Spieler wegen Körperverletzung angezeigt worden. Hauptkommissarin Andrea Kerler-Simeth vom Polizeipräsidium Niederbayern bestätigte dem sid am Mittwoch entsprechende Informationen der Bild-Zeitung.

„Es liegt eine Anzeige vor und es wird ermittelt. Es geht um einfache Körperverletzung, also nichts Gravierendes, während eines Streits auf einem Volksfest in Straubing“, sagte Kerler-Simeth.

Auch Weinzierl, der mit einem Spieler aus seiner Zeit bei Jahn Regensburg in Streit geraten war, hat einen Anwalt eingeschaltet. Er habe seinen früheren Schützling „auf ein Interview angesprochen“, das dieser über ihn gegeben habe, sagte er der Bild-Zeitung. „Wir sind darüber kurz verbal aneinandergeraten. Ich sagte zu ihm: ‘Schleich dich, hau ab!’ Mehr war da nicht.“

WM-Quali: Schäfers Jamaika nach 2:0-Sieg in nächster Runde

8.21 Uhr: Jamaikas Fußball-Nationalmannschaft hat dank eines Auswärtssieges in Nicaragua die nächste Runde der WM-Qualifikation erreicht. Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg am Dienstag (Ortszeit) machte das Team des deutschen Trainers Winfried Schäfer die Aufholjagd gegen die Mittelamerikaner nach seiner 2:3-Heimniederlage vom vergangenen Freitag perfekt. Die Tore in Nicaraguas Hauptstadt Managua erzielten Darren Mattocks (13. Minute) und Simon Dawkins kurz vor Schluss (89.). Damit setzten sich die „Reggae Boyz“ in der 3. Runde der WM-Qualifikation in Nord-, Mittelamerika und der Karibik doch noch durch und zogen in die Gruppenphase ein.