Leichtathletik-WM

Schwanitz gewinnt erste Goldmedaille für Deutschland

Christina Schwanitz gewinnt Gold im Kugelstoßen bei der WM in Peking

Christina Schwanitz gewinnt Gold im Kugelstoßen bei der WM in Peking

Foto: Franck Robichon / dpa

Die Top-Favoritin Christina Schwanitz hat bei den Weltmeisterschaften der Leichtathletik das erste Gold für Deutschland gewonnen.

Peking. Erstes Gold für Deutschland bei den Weltmeisterschaften in Peking. Die Kugelstoßerin Christina Schwanitz setzte sich am Sonnabend im Finale gegen mit 20,37 Meter gegen die Chinesin Gong Lijiao (20,30) durch. Bronze gewann Michelle Carter aus den USA (19,76). Schwanitz setzte sich 16 Jahre nach dem letzten von drei Titeln von Astrid Kumbernuss als erst zweite Deutsche die Kugel-Krone auf.

Schwanitz gelang es als erster Kugelstoßerin, ein Jahr nach ihrem EM-Sieg auch bei der WM zu triumphieren. Sie blieb beim Saisonhöhepunkt zwar hinter ihrer Weltjahresbestweite von 20,77 Metern zurück, konnte sich aber im dritten Versuch an die Spitze setzen. Ihre chinesische Rivalin hatte den Wettkampf gleich mit 20,30 eröffnet.

Letzte deutsche Kugelstoß-Weltmeisterin war Astrid Kumbernuss: Die Neubrandenburgerin gewann 1995, 1997 und 1999. Ihr damaliger Trainer Dieter Kollark betreut nun die neue Vize-Weltmeisterin Gong.

Nun hofft der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV), dass der Leipziger David Storl an diesem Sonntag ebenfalls Kugelstoß-Weltmeister wird - es wäre bereits das dritte Mal hintereinander. Storl ist Trainingskollege von Schwanitz.