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Spahic sieht rot, darf aber weiter spielen – Ostrzolek überfordert

Adler: Konnte zumindest eine Rekordniederlage verhindern.
Diekmeier: Erhielt in der ersten Halbzeit von Gegenspieler Douglas Costa eine Lehrstunde.
Djourou: Der Kapitän träumte vor dem 0:1 einen kurzen Moment zu lang.
Spahic: Schwiegermutters Albtraum sah nicht nur einmal rot, durfte aber bis zum Ende auf dem Platz bleiben. Bei aller fußballerischer Qualität ist er so eine tickende Zeitbombe.
Ostrzolek: Erhielt von Douglas Costa in der zweiten Halbzeit eine Lehrstunde mit dem Tiefpunkt vor dem 0:5.
Ekdal (bis 61.): Dienst nach Vorschrift. Enttäuscht wurden aber nur diejenigen, die allzu große Schwedenhäppchen vom Neuzugang erwartet hatten.
Olic (ab 61.): Teilgenommen.
Jung: Wer als 20-Jähriger sein Bundesligadebüt vor 75.000 Zuschauern ausgerechnet in München feiert und dabei kaum durch Kapitalfehler auffällt, der darf durchaus mit sich zufrieden sein.
Holtby: Dem Dauerläufer gelang das Kunststück, als einziger Hamburger Torhüter Neuer geprüft zu haben. Viel mehr gelang ihm allerdings nicht.
Ilicevic (bis 69.): Der beste Hamburger der vergangenen (Vorbereitungs-)Wochen mutierte in München zum schwächsten Offensivakteur.
Díaz (ab 69.): Erhielt das zweifelhafte vergnügen, 21 Minuten lang Nationalmannschaftskumpel Vidal zu beackern.
Gregoritsch: Laufstark und fleißig im Spiel nach hinten. Der Bundesligadebütant darf wiederkommen und dann gegen andere Gegner zeigen, dass er es auch im Spiel nach vorne draufhat.
Schipplock (bis 69.): Der Neu-Stürmer überzeugte vor allem in der Rolle des ersten Verteidigers.
Lasogga (ab 69.): Konnte in 21 Minuten keine Eigenwerbung betreiben.