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Rzatkowski scheint seine Position gefunden zu haben

Himmelmann: Früh hellwach gegen Raffaels Versuch aus der Distanz. Ansonsten kam auf den Schlussmann erst in der zweiten Hälfte mehr Arbeit zu. Bei den Gegentoren ohne Chance.

Nehrig: Steigerte sich nach schwachem Beginn zusehends. Trotzdem wird in diesem Leben kein Außenverteidiger mehr aus dem Routinier. Der beste Beweis war das dritte Gegentor.

Ziereis: Ein mehr als solider Vertreter von Lasse Sobiech. Borussias Zehn-Millionen-Neuzugang Drmic war beim Youngster abgemeldet.

Gonther: Zunächst als guter Organisator auffällig, in der zweiten Hälfte jedoch mit Problemen, die Ordnung in der Defensive aufrechtzuerhalten.

Buballa: Spielte lange Zeit stark gegen den wendigen und trickreichen Traoré. Bei beiden Gegentoren ließ sich der Außenverteidiger jedoch düpieren.

Alushi: Machte das Zentrum dicht. Offensive Impulse überließ er seinem Nebenmann. Im zweiten Durchgang fehlte zentral die Kompaktheit.

Rzatkowski: Häufig kluge Spielverlagerungen, immer anspielbar. Der einstige Offensivspieler scheint seine Position auf der „Sechs“ gefunden zu haben. Dazu widerlegte er beim Führungstor das Vorurteil, er könne nicht schießen.

Sobota: Der Pole zeigte deutlich ansteigende Form. Auch in der Rückwärtsbewegung mit guten Aktionen. Mit viel Übersicht bei Rzatkowskis Führungstor. Trotzdem wünscht man ihm im Tempodribbling manchmal mehr Mut.

Maier (bis 70.): Nicht so auffällig wie zuletzt. Die Partie lief weitgehend an dem offensiven Mittelfeldspieler vorbei.

Verhoek (ab 70.): Konnte nach einer Einwechslung nicht mehr für die Wende sorgen. Vergab kurz vor Schluss eine Großchance zum Anschlusstreffer.

Choi (bis 79.): War bemüht, ins Spiel zu finden. Zwingende Aktionen gelangen dem Koreaner jedoch keine.

Litka (ab 79.): Feierte sein DFB-Pokal-Debüt.

Thy: St. Paulis Wühlmaus war in ihrem Element. Rackerte, lief viel und behauptete viele Bälle. Da verzeiht man ihm, dass die Torgefahr etwas zu kurz kam.