World League

Deutsche Hockey-Herren feiern 9:0-Sieg gegen Kanada

Moritz Fürste (l, hier gegen Spanien) reihte sich in die Torschützenliste ein

Moritz Fürste (l, hier gegen Spanien) reihte sich in die Torschützenliste ein

Foto: Juan Ignacio Roncoroni / dpa

Bei dem Kantersieg gegen Kanada trafen die Hamburger Florian Fuchs, Christopher Rühr, Moritz Fürste und Tobias Hauke.

Die deutschen Hockey-Herren haben die Vorrunde beim Halbfinalturnier der World League in Buenos Aires mit einem klaren 9:0-Erfolg gegen Kanada beendet. Der Olympiasieger belegt damit in Pool B mindestens Rang zwei. Gewinnt Spanien in der Nacht zum Mittwoch gegen Gastgeber Argentinien, ist sogar noch der Gruppensieg möglich.

„Die frühen Tore waren selbst für uns überraschend“, sagte der Hamburger Torjäger Florian Fuchs, der die deutsche Mannschaft mit einem Doppelpack (3./4.) in Führung gebracht hatte: „Wir haben unseren Matchplan aber über die volle Spielzeit konsequent verfolgt. Es ist eine starke Leistung, wenn ein Team das Level über die gesamte Spielzeit halten kann.“

Neben den Hamburgern Christopher Rühr (7., 45.) Moritz Fürste (36.) und Tobias Hauke (38.) erzielten Niklas Wellen (8.), Mats Grambusch (29.) und Christopher Zeller (49.) die weiteren Treffer für die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise. Im Viertelfinale trifft Deutschland am Donnerstag (17.30 Uhr/Sport1) entweder auf Neuseeland, die Niederlande, Südkorea oder Japan. Dort ist ein Sieg notwendig, um die Qualifikation für Olympia 2016 in Rio zu erreichen.

Partie war früh entschieden

Zwei Tage nach der 3:4-Niederlage gegen Argentinien zeigte sich die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) gegen Kanada deutlich verbessert und übernahm von Beginn an die Initiative. Kanada, das zuvor mit zwei Siegen über Spanien und Österreich überrascht hatte, war mit dem furiosen Offensivspiel der Deutschen hoffnungslos überfordert. Bereits nach dem Ende des ersten Viertels war die Partie somit quasi entschieden.

Auch in der Folge ließen die DHB-Herren jedoch nicht locker und schraubten das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe. Am Ende durfte Kanada noch zufrieden sein, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausfiel.

(dpa/sid/HA)