Hamburg

Clubs kämpfen bei Verbandstag gegen Oberliga-Reform

Hamburg.  Topthema des Verbandstages des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) am Donnerstag (19 Uhr, Jenfelder Allee 70 a–c) ist die Reform der Oberliga Hamburg. Zur Saison 2016/17 soll es nur noch 16 statt wie bisher 18 Oberligisten geben. Das vom HFV-Spielausschussvorsitzenden Joachim Dipner immer wieder neu aufgelegte Projekt erhält seit Jahren heftigen Gegenwind von den Vereinen. Auf dem Ausspracheabend im Februar stimmten 15 von 17 anwesenden Oberligisten gegen die Reform, die der Spielausschuss mit Genehmigung des HFV-Präsidiums dennoch durchsetzen kann. Ein endgültiger Beschluss liegt bisher nicht vor. „Der Verband möchte sich auf dem Verbandstag ein Meinungsbild einholen“, sagt HFV-Pressesprecher Carsten Byernetzki.

„Wir haben aufgrund der vielen Kunstrasenplätze keine Probleme bei der Ansetzung, und die 18er-Staffel hat sich bewährt. Die Oberligisten möchten sie behalten“, sagt einer der entschiedensten Gegner des Vorhabens, Halstenbeks Präsident Hans Jürgen Stammer. Spannend wird die Reaktion der Vereine anderer Staffeln. Stammer: „Schrumpft die Oberliga Hamburg, wären auch sie in der nächsten Saison betroffen, da mehr Vereine in die unteren Staffeln absteigen. Ich hoffe daher auf Solidarität.“