Sport

Heimspiel gegen den KSC schon ausverkauft

Auch das Kontingent des HSV für das Rückspiel ist vergriffen – Bangen um Lasogga

Ansturm auf Tickets. Der HSV kann sich auf die Unterstützung seiner Fußballfans verlassen. Innerhalb von 40 Stunden waren alle 57.000 Tickets – die 30.000 Dauerkarteninhaber genießen freien Eintritt – für das Relegations-Heimspiel gegen den KSC (Do, 20.30 Uhr) vergriffen. „Ihr seid der Wahnsinn!“, teilte der HSV am Pfingstmontag via Twitter mit. Wenige Stunden später gab der Club bekannt, dass das Kontingent von rund 3500 Karten für das zweite Duell (Montag, 20.30 Uhr) im Wildparkstadion innerhalb von etwa einer Stunde abgesetzt war.

Hoffnung auf Lasogga. Bereits nach 27 Minuten musste Pierre-Michel Lasogga beim Spiel gegen Schalke vom Platz, nachdem er auf seine lädierte Schulter gefallen war. Nach dem Duschen verfolgte er die Partie neben seiner Mutter auf der Tribüne. Bruno Labbadia hofft, dass dies nicht auch gegen den KSC der Platz des Torjägers sein wird. „Gott sei Dank ist nichts Ernsthaftes passiert, aber es ist eine Schmerzgeschichte“, sagte der HSV-Trainer: „„Pierre hatte sich in Stuttgart die Schulter ausgekugelt. Es war schon überraschend, wie gut er das in der Woche weggesteckt hat. Die Schulter hatte ihm dann eigentlich keine Probleme mehr bereitet, er hat sich ja auch in jeden Zweikampf geschmissen. Ich hoffe, dass er es schafft. Er würde uns sehr guttun.“

Olic hat Rücken. Seinen unermüdlichen Einsatz gegen Schalke bezahlte Stürmer Ivica Olic, 35, mit Schmerzen. „Direkt nach dem Spiel wirkte Ivi tatsächlich wie ein alter Mann“, verriet Labbadia. „Sein Rücken hat komplett zugemacht.“ Am Morgen danach sah es nur ein wenig besser aus. Zwar bereiteten dem Stürmer auch die Adduktoren Probleme. „Aber der Rücken macht uns noch mehr Sorgen“, so Labbadia. Kleinere Blessuren erlitten auch Petr Jiracek (Schlag aufs Knie) und Maxi Beister (Tritt gegen den Knöchel). Nicht in Malente dabei ist Marcell Jansen (Oberschenkelprobleme).