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Wie sich die HSV-Konkurrenz auf das Saisonfinale vorbereitet

Hertha BSC (13./34 Punkte/Tordifferenz –15): Pal Dardai vermeidet vor dem Saisonfinale in Hoffenheim jeglichen Aktionismus. Der Trainer spendierte seinen Profis einen freien Montag. Ein Extra-Trainingslager gibt es nicht. „Was machen die Spieler, wenn du sie drei Tage einbetonierst? Das haben wir damals schon gehabt und sind abgestiegen“, sagte der Ungar rückblickend auf den Abstieg im Jahr 2010. Am Dienstagnachmittag beginnt die Vorbereitung für Sonnabend.

SC Freiburg (14./34/–10): Auch Christian Streich macht es wie immer, oder zumindest: wie in der vergangenen Woche. Montag und Dienstag Training, Mittwoch frei, Donnerstag und Freitag Training. Und wie in der vergangenen Woche sind alle Einheiten geheim.

Hannover 96 (15./34/–17): Michael Frontzeck zieht sein Team vor dem Endspiel gegen Freiburg aus der Öffentlichkeit zurück. Ein letztes Mal können die Fans am Dienstag beim Training zuschauen, dann geht es erneut zum Kurz-Trainingslager ins Kloster in Harsewinkel-Marienfeld. Bereits vor dem Spiel gegen Bremen hatte 96 die „Klosterpforte“ besucht. Anders als beim ersten Mal sind dort alle Trainingseinheiten im Geheimen.

VfB Stuttgart (16./33/–19): Laut „Stuttgarter Zeitung“ lässt sich Trainer Huub Stevens seine zweite Rettungsmission beim VfB im Erfolgsfall mit einer Million Euro versüßen. In den letzten Tagen vor dem Endspiel in Paderborn lautet das Motto: Konzentriert arbeiten und keine Hektik aufkommen lassen.

SC Paderborn (18./31/–33): Nach dem unglücklichen 0:1 auf Schalke hatte das André-Breitenreiter-Team am Montag frei. Gedanklich stellt sich das Schlusslicht auf Rang 16 ein: „Wir gehen den Weg über die Relegation“, verspricht Christian Strohdiek.