Hamburg

VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Folge im Pokal-Halbfinale

Hamburg. Der VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund haben als erste Teams das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. HSV-Trainer Peter Knäbel schaute sich persönlich im Stadion an, wie der VfL Wolfsburg durch einen 1:0-Heimerfolg gegen den SC Freiburg zum dritten Mal in Folge unter die letzten Vier vorstieß. Die Niedersachsen sind am Sonnabend (18.30 Uhr/Sky und abendblatt.de) nächster Gegner der Hamburger im Abstiegskampf.

Vor 80.667 Zuschauern in Dortmund wurde Sebastian Kehl mit seinem fantastischen Siegtor zum 3:2 n.V. in der 108. Minute gegen die TSG Hoffenheim der gefeierte Held. Neven Subotic (19.) und Pierre-Emerick Aubameyang (57.) trafen zuvor für die Gastgeber, Kevin Volland (21.) und Roberto Firmino (28.) waren in der dramatischen Partie für diem TSG erfolgreich.

In Wolfsburg sah Knäbel einen nicht unverdienten, aber mühsamen Sieg des Bundesliga-Zweiten, der durch einen umstrittenen Foulelfmeter in der 72. Minute entschieden wurde. Julian Schuster soll Daniel Caligiuri regelwidrig zu Fall gebracht haben, Ricardo Rodriguez verwandelte sicher. Freiburgs Trainer Christian Streich haderte mit der Entscheidung: „Dass die Mannschaft so bestraft wird, ist Wahnsinn.“

Wolfsburg war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, tat sich aber vor nur 15.237 Zuschauern gegen die engagierten Gäste äußerst schwer. Die „Wölfe“ waren zwar optisch überlegen, blieben lange Zeit aber zu unpräzise. „Wir sind nicht mehr so frisch, wie vor ein paar Wochen“, meinte Allofs. Knäbel wird Wolfsburgs Mühen registriert haben. „Der HSV ist in einer schweren Situation“, sagte Allofs, „wir müssen uns auf eine Schlacht einstellen.“

Im Viertelfinal-Topspiel an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) bei Bayer Leverkusen muss Bayern München nach Arjen Robben, Franck Ribéry und David Alaba auch auf Bastian Schweinsteiger (Sprunggelenksblessur) verzichten. Gastgeber Leverkusen wittert auch deshalb seine Chance: „Wir brauchen uns nicht ganz klein zu machen“, sagte Chefcoach Roger Schmidt: „Wir wollen als Sieger vom Platz gehen.“ Zuvor (19 Uhr) empfängt Drittligist Arminia Bielefeld Borussia Mönchengladbach.