In Paderborn zählt für die Hamburg Towers nur ein Sieg

Hamburg. Wer sowohl St.-Pauli-Fan als auch Anhänger der Hamburg Towers ist, kann am Sonnabend wunderbar Paderborn-Groundhopping betreiben. Am Nachmittag (14.30 Uhr) testen die Zweitliga-Fußballer bei Bundesligaaufsteiger SC Paderborn, am Abend (19.30 Uhr) steht das Gastspiel der Wilhelmsburger Zweitliga-Basketballer bei den Finke Baskets im Sportzentrum Maspernplatz an.

Die zuletzt strauchelnden Paderborner freuen sich auf ihr erstes Heimspiel des Jahres und wollen „neue Energie tanken“, wie der Tabellenvierzehnte der ProA auf seiner Homepage schreibt. Bei den Wilhelmsburgern fürchte man vor allem die „bissige Verteidigung“. Den „Türmen“ kommt gelegen, dass die Ostwestfalen zuletzt viermal verloren. Denn der von Hamed Attarbashi trainierte Ligasiebte (10:8 Siege) hat jüngst selbst zwei Niederlagen kassiert und will im dicht gedrängten Mittelfeld seine gute Position im Kampf um die Playoff-Plätze eins bis acht wahren. Das Hinspiel verloren die Towers allerdings mit 72:74. „Das ist ein ungemein wichtiges Spiel für uns – dabei lassen wir uns von der Tabellensituation nicht blenden“, sagt Attarbashi, 38, bis 2007 Jugendkoordinator bei den Finke Baskets. Auch Spielmacher Will Barnes, Power Forward Benjamin Fumey und Forward Vincent Kittmann schnürten dort einst ihre Basketball-Sneaker.

Der Coach feilte in der Trainingswoche weiter an der Einbindung von Neuzugang Max Rockmann, der mit Steffen Kiese, Daniel Hain und Kapitän Barnes das Aufbauspiel lenken soll. Weiter verzichten muss er auf Toptalent Bazou Koné (anhaltende Knieprobleme).