Rennfahrer Maxi Buhk findet nächsten Karriereschritt „mega“

Hamburg. Erst mal Umzug. In diesen Tagen bezieht Maximilian Buhk mit Freundin Laura die erste gemeinsame Wohnung in Schwarzenbek. Kisten packen, Möbel stellen, Bilder hängen. Das ganze Programm halt. Noch hat er Zeit. Das wird sich bald ändern. An 23 Wochenenden ist der 22-Jährige in diesem Jahr in ganz Europa und darüber hinaus unterwegs. Buhk ist ein Vollprofi – und jetzt eben auch offiziell. Seit Jahresbeginn wird er als Werksfahrer von Bentley dafür bezahlt, dass er den GT3 Continental Tourenwagen der britischen Traditionsmarke fährt.

„Ich habe die letzte Stufe zum Profifahrer geschafft, das ist einfach mega“, sagte er, „mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Jetzt habe ich eine gesicherte Perspektive für die Zukunft.“ Bis 2017 hat er unterschrieben, mit einer Option für ein weiteres Jahr. Einen hohen fünfstelligen Betrag wird er kassieren, in der nächsten Saison bereits einen niedrigen sechsstelligen. „Bentley steht für Tradition, ich muss zukünftig mit meinem Auftreten auch die Marke repräsentieren“, weiß der Norddeutsche.

Nach drei Jahren in einem Mercedes beginnt für ihn damit eine neue Ära. Die Stuttgarter konnten sich nicht dazu durchringen, Buhk mit einem langjährigen Vertrag auszustatten, obwohl er als Fahrer des privaten HTP-Teams mit einem Mercedes SLS AMG im vergangenen Jahr vier Rennen gewann und Vizemeister in der Gesamtwertung der Blancpain GT-Serie wurde. An dieser europaweiten Tourenwagenserie nimmt er in Sprint- und Endurance-Wertung auch für seinen neuen Arbeitgeber wieder teil. Dazu kommen Rennen im ADAC GT Masters und Langstreckenrennen, wie am 6. bis 8. Februar in Bathurst/Australien. Dann sitzt er erstmals in einem Rennen in seinem neuen, 600 PS starken Dienstwagen. Aber erst einmal ist Umzug.