Champions-Trophy

Hockey-Männer triumphieren: 2:0-Sieg gegen Pakistan

Christopher Wesley erzielte per Stecher im zweiten Viertel die Führung für die konzentriert auftretende Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (18.), die in Indien sieben Junioren-Weltmeister von 2013 im Kader hatte. Für den Endstand sorgte Florian Fuchs (58.).

Bhubaneswar. Hockey-Olympiasieger Deutschland hat zum zehnten Mal die Champions Trophy gewonnen und sich eindrucksvoll in der Weltspitze zurückgemeldet. Im indischen Bhubaneswar setzte sich die stark verjüngte Mannschaft von Trainer Markus Weise gegen den dreimaligen Titelträger Pakistan mit 2:0 (1:0) durch.

Christopher Wesley erzielte per Stecher im zweiten Viertel die Führung für die konzentriert auftretende Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (18.), die in Indien sieben Junioren-Weltmeister von 2013 im Kader hatte. Für den Endstand sorgte Florian Fuchs (58.).

Das Team um Kapitän Moritz Fürste startete entschlossen in das Duell. Angefeuert von den indischen Zuschauern verpassten Christopher Rühr (2.) und Fuchs (13.) eine frühe Führung nur knapp. Einzig die Ausbeute bei Strafecken war kritikwürdig, so dass die Pakistani bis tief in die zweite Hälfte im Spiel blieben.

Schon im Halbfinale am Sonnabend hatten die Europameister von 2013 beim 3:2-Sieg gegen Weltmeister Australien ihre Klasse nachgewiesen. Und so kann Trainer Weise mit dem Stand der Kaderentwicklung mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 zufrieden sein. Im kommenden Sommer werden beim Halbfinalturnier der World League in Buenos Aires (3. bis 14. Juni) erste Tickets für die Spiele in Brasilien vergeben.

Die Aussichten darauf erscheinen vielversprechend, dabei verlief die Gruppenphase in Bhubaneswar zunächst holprig. Nach dem Auftaktsieg über Indien (1:0) enttäuschten die DHB-Männer bei den Niederlagen gegen die Niederlande (1:4) und Argentinien (0:3). Doch ab der K.o.-Phase und dem Duell mit England (2:0) zeigte Weises Team die gewohnte Stärke.

Im Sommer hatte der DHB noch bei der Weltmeisterschaft in Den Haag mit Platz sechs das schlechteste Ergebnis der Geschichte verdauen müssen.

( (sid) )