Ein hartes Stück Arbeit für Buxtehudes Handballerinnen

Buxtehude. Mit dem Resultat zeigte sich Trainer Dirk Leun zufrieden, mit dem Spielverlauf eher nicht. Erst in der Schlussphase sorgten die Handballfrauen des Buxtehuder SV mit fünf Toren in Folge für ein Happy-End in der Bundesligapartie gegen die HSG Blomberg-Lippe. 32:26 (14:12) hieß es nach 60 Spielminuten vor 1400 Zuschauern in der Halle Nord – nur vom Ergebnis her ein deutlicher Sieg. Mit 12:2 Punkten ist der BSV weiter Tabellendritter.

Doch ganz so einfach, wie es die Zahlen vermuten ließen, verlief die Partie dann doch nicht. Der Buxtehuder SV musste ganz schön hart arbeiten, um sich die zwei Punkte zu sichern. Die Rollen waren vorher zwar klar verteilt, doch Blomberg-Lippe leistete als jüngste Mannschaft der Frauen-Bundesliga (Durchschnittsalter 21 Jahre) mächtig Widerstand. Immer wenn sich die Buxtehuderinnen (Durchschnittsalter 26 Jahre) mit drei, vier Toren absetzten, kämpften sich die Handballerinnen aus Ostwestfalen wieder zurück und brachten die Gastgeberinnen in Bedrängnis.

„Wir sind sehr zufrieden, der Sieg ist vielleicht um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Leun, „wir hätten das Spiel früher entscheiden können, ja müssen.“ Doch die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Lone Fischer (acht Tore, davon fünf Siebenmeter) und Jessica Oldenburg (sieben) trafen am besten. Torhüter Antje Lenz, zur Spielerin des Tages gekürt, verlängerte ihren Vertrag in Buxtehude um drei Jahre bis zum 30. Juni 2018.