2. Bundesliga im Liveticker

FC St. Pauli gewinnt mit 3:0 gegen zehn Berliner

Lesedauer: 14 Minuten
Dennis Lemm

Der FC St. Pauli hat durch ein Tor per Elfmeter von Nöthe die Führung gegen Union Berlin übernommen. Der Berliner Björn Jopek sah die Rote Karte. Hier geht es zum Liveticker auf abendblatt.de.

FC St. Pauli - Union Berlin 3:0

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90. Minute: Pünktlicher Abpfiff hier am Millerntor! Die Null steht. Und drei Tore auf dem Hamburger Konto.

89. Minute: Görlitz kommt für Rzatkowski.

88. TOR!!!!! Verhoek kann es also doch noch. Tschauner auf Alushi, der über den ganzen Platz läuft und kurz vor dem Strafraum den mitgelaufenen Verhoek sieht. Der steht völlig frei, nimmt Maß und zieht ab. Der Ball landet in der linken oberen Ecke.

88. Minute: Nun sind mehrere Bälle auf dem Platz. Ein Fußball und zahlreiche Luftballons. Ecke für Union. Tschauner kann den Ball abfangen. Konter der Hamburger,

80. Minute: Nemec kommt für Polter bei den Berlinern.

79. Minute: Brandy sieht die Gelbe Karte.

78. Minute: Gelbe Karte für Alushi gegen Polter. Die Partie war aber wegen einer Vorteilssituation weiter gelaufen. Brandy war an der linken Strafraumseite am Ball und schoss auf den Kasten. Der Ball flog aber über das Tor.

77. Minute: Maier kommt für Kurt, der heute viel gelaufen ist und einiges bewegt hat.

76. Minute: War das jetzt die Entscheidung? Eigentlich sollte hier nun nichts mehr anbrennen.

73. Minute: TOR!!! Rzatkowski beim dritten Versuch im Liegen, zwei Meter vor dem Tor, spitzelt den Ball ins Netz. Die Hamburger haben das Spiel zuvor schnell gemacht, der Ball kam über links, wo Haas verpasste den Ball zu klären, Verhoek passt den Ball in die Mitte auf den Blondschopf. Die ersten zwei Versuche wurden noch abgeblockt, beim dritten mal ertönt im Stadion Song 2 von Blur!

72. Minute: Nun wechselt auch Meggle: Budimir geht, es kommt Verhoek.

71. Minute: Berlin wechselt gleich zwei Mal offensiv: Brandy und Nebihi kommen für Kopplin und Kreilach.

70. Minute: Mit etwas Glück kommt der Ball von Thy doch nch in den Strafraum, dort verpasst Budimir, bevor der Ball dann zu Rzatkowski kommt, grätscht ein Berliner dazwischen und klärt zur Ecke. Sobiech köpft diese knapp über den Kasten.

69. Minute: Mal wieder so etwas wie ein Abschluss. Aus der zweiten Reihe schließt Kurt ab, doch der Ball fliegt ein, zwei Meter am Tor vorbei.

67. Minute: Ecke für die Boys in Brown. Die bringt aber nichts ein.

65. Minute: Sobiech als letzter Mann mit dem Fuß im Gesicht des Gegenspielers Quiring. Der Hamburger spielt auch den Ball, aber sieht für das Foul die Gelbe Karte. Freistoß für Union. Dieser wird wegen Abseits abgepfiffen.

64. Minute: Die Hamburger nutzen ihre Überzahl nicht aus. Zu wenige Chancen stehen auf dem Statistik-Konto der Gastgeber. Berlin steht nur noch hinten drin und verteidigen die wenigen Angriffbemühungen des FC St. Pauli.

63. Minute: Parensen sieht die Gelbe Karte

61. Minute: Kurt spielt Daube an, der am Strafraum mit dem Rücken zum Tor steht. Daube muss sich drehen und schließt dann überhastet ab. Der Ball fliegt über das Tor.

56. Minute: Daube mit dem Zuckerpass auf Budimir, der den Ball ins Aus kullern lässt, weil er dachte ein Gegenspieler wäre noch dran gekommen, es gibt aber Abstoß.

55. Minute: Und wenn schon nichts auf dem Platz passiert, dann auf der Tribüne. Wahnsinn, was die Fans hier leisten.

53. Minute: Leistner geht mit gestrecktem Bein auf Daube los. Gelbe Karte.

51. Minute: Nach wie vor bewegen sich die Hamburger zu wenig.

46. Minute: Polter bringt Budimir nach einer Flanke von rechts, im Strafraum zu Fall. Zumindest war da eine kleine Berührung zu sehen. Aber zu wenig für den nächsten Elfmeter.

46. Minute: Weiter geht es! Beide Mannschaften kommen unverändert aus der Pause.

Halbzeit: Guido Winkmann hat ein Einsehen. Pause. (Nach regulärer Zeit)

44. Minute: Würde man hier eine Abstimmung durchführen und fragen, ob man nicht schon eher abpfeifen könne, 22 Arme würden vermutlich nach oben schnellen. Danach sieht es hier zumindest gerade aus.

43. Minute: Berlin sehnt nun die Pause herbei, die Hamburger dagegen verpassen es, hier aus der Überzahl einen Vorteil zu ziehen. Auf dem Platz ist kaum noch Bewegung zu sehen.

39. Minute: Budimir sieht die Gelbe Karte nach Foul an Puncec.

35. Minute: Drangphase der Hamburger wird nur selten von Berlin per Konter durchbrochen. Ziereis stoppt Kreilach mit gestrecktem Bein. Dafür gibt es die gelbe Karte.

34. Minute: Wieder Rzatkowski, diesmal passt der 24-Jährige auf Alushi, der weiter passt auf Daube. Der Torschütze zum 3:3 in Frankfurt gerät etwas zu sehr in Rücklage. Der Ball fliegt über das Tor.

32. Minute: Sein Tor letzte Woche hat Rzatkowski offenbar befreit, der Hamburger tanzt an der Berliner Grundlinie drei Leute aus und kann dann sogar noch einen Innenverteidiger tunneln, dann aber ist Schluss.

31. Minute: Die Ecke wird kurz gespielt und dann lang auf den zweiten Pfosten gebracht, wo Budimir völlig frei steht, naja nicht ganz, Sobiech kommt ebenfalls angerauscht und behindert seinen Mitspieler am sicheren 2:0-Kopfball.

30. Minute: Schön vorgetragener Angriff der Hamburger. Der entscheidende Ball von Startsev auf Budimir wird dann im Strafraum zur Ecke geklärt.

27. Minute: Kreilach nimmt Maß und zirkelt den Freistoß rechts über die Mauer. Der Ball dreht sich noch gefährlich zum Tor, fliegt aber haarscharf am Pfosten vorbei. Das wäre knapp geworden für Tschauner.

26. Minute: Polter holt für die Berliner einen Freistoß heraus. Kurt hatte ihn 22 Meter vor dem Tor gestoppt. Dafür gab es die Gelbe Karte.

23. Minute: Elfmeter! Daube mit dem klasse Zuspiel auf Budimir, der im Strafraum frei zum Schuss kommen könnte, doch Jopek rutscht von hinten in den Hamburger Stürmer. Dafür sieht der Berliner die Rote Karte. Die Chance kam erst durch den Fehlpass von Jopek zustande. Elfmeter für die Hamburger. Nöthe legt sich den Ball hin, läuft an und trifft! Führung für den FC St. Pauli!

21. Minute: Wenn etwas für die Hamburger geht, dann über Thy.

19. Minute: Thy mit der cleveren Grätsche, schnappt sich ein Zuspiel der Berliner und will Rzatkowski auf der anderen Seite anspielen, der Pass wird aber ebenfalls abgefangen. Doch Berlin gleich mit dem nächsten Fehlpass, dieses Mal auf Daube. Dessen Flanke fliegt aber an Mann und Maus vorbei.

16. Minute: Erste Ecke für die Gäste. Der Ball kommt hoch und weit an die gegenseitige Seitenlinie. Sobiech klärt erneut zur Ecke. Diese kommt besser in die Mitte, Polter mit der Kopfballverlängerung. Der Ball fliegt weiter zu Kreilach, doch der war von dem Abspiel zu überrascht, Glück für die Hambruger, denn der Berliner stand völlig frei vor Tschauner.

15. Minute: Alushi zieht nach Pass von Daube an der Strafraumgrenze ab. Sein Schuss wird zur nächsten Ecke abgeblockt. Die bringt allerdings nichts ein.

14. Minute: Thy kommt über links, passt den Ball hoch auf Budimir, der setzt seine Hand ein. Freistoß Berlin.

13. Minute: St. Pauli kommt nun besser in die Partie, nächste Chance nach langer Ball auf Budimir, doch der Stürmer kann den hohen Ball nicht kontrollieren und verliert ihn an der Strafraumgrenze an Torhüter Haas.

12. Minute: Budimir legt sehr gut ab auf Daube, dessen Schussversuch zur Ecke abgeblockt wird. Die Ecke kommt gut in die Mitte, doch Haas kann den Ball sicher abfangen.

8. Minute: Nöthe mit der Chance. Die Berliner Innenverteidigung passt kurz nicht auf, ein langer Einwurf fliegt in die Mitte, wo Nöthe gerade noch so zum Kopfball kommt. Doch der Ball fliegt links am Kasten vorbei.

6. Minute: Die Hamburger können sich kaum befreien. Die Berliner stehen ziemlich hoch.

6. Minute: Özbeck versucht Quiring zu schicken, doch der Berliner steht im Abseits.

4. Minute: Beide Mannschaften beginnen verhalten, wobei die Berliner sehr früh stören.

4. Minute: Schiedsrichter Guido Winkmann pfeifft in den ersten drei Minuten sehr konsequent. Schon drei Fouls wurden geahndet.

2. Minute: Erste Chance für die Gäste aus Berlin. Kreilach bekommt in der Mitte den Ball zugespielt. Der Kapitän legt sich den Ball von rechts auf den linken Schlappen und zieht ab. Er verzieht aber ein wenig. Der Ball fliegt am rechten Pfosten vorbei.

1. Minute: Anpfiff! Auf geht‘s!

13 Uhr: Die Platzwahl haben die Berliner gewonnen. Gleich geht es los!

12:57 Uhr: Nun ist es still im Stadion, einzig die „Hells Bells“ sind zuhören. Gänsehautatmosphäre am Millerntor!

12:56 Uhr: Die Stimmung im Stadion ist jetzt schon großartig. Lautstark feiern die Hamburger ihre Mannschaft jetzt schon an, die auf das Einlaufen wartet.

12:44 Uhr: Das ist die Aufstellung der Berliner: 1 Haas – 4 Puncec, 37 Leistner, 34 Schönheim – 13 Kopplin, 19 Kreilach, 8 Özbek, 29 Parensen – 25 Jopek, 2 Quiring – 23 Polter.

12:12 Uhr: Der FC St. Pauli hat soeben die Startaufstellung bekannt gegeben: 13 Tschauner – 34 Startsev, 4 Philipp Ziereis, 3 Sobiech, 18 Thy – 19 Alushi, 36 Kurt – 11 Rzatkowski, 7 Daube, 9 Nöthe – 14 Budimir.

Damit steht auch fest, dass Thy erneut in der Abwehr steht. Zuvor war davon die Rede, dass Marcel Halstenberg in die Mannschaft zurückkehren könnte. „Marcel ist eine Alternative auf der linken Abwehrseite", sagte St. Paulis Trainer Thomas Meggle noch am Freitag. Nun aber doch Thy. Halstenberg sitzt nicht einmal auf der Bank.

Wegen der Verletzung Buballas und der ebenfalls angeschlagenen Stellvertreter Jan-Philipp Kalla und Sebastian Schachten musste Meggle zuletzt sogar Stürmer Lennart Thy verteidigen lassen. Und wird dies beim Heimspiel gegen Union Berlin erneut so spielen lassen.

Meggle kündigte an, an der Ausrichtung "nichts großartig ändern zu wollen". Heißt: Philipp Ziereis spielt somit erneut an der Seite von Lasse Sobiech im Abwehrzentrum. Die unter der Woche angeschlagenen Dennis Daube und Christopher Nöthe stehen in der Startelf. Meggles primäres Ziel: "Wir wollen hinten die Null halten."

Vor dem Spiel: Fußball-Zweitligist FC St. Pauli will im Duell der Kult-Clubs gegen den 1. FC Union Berlin raus aus dem Tabellenkeller. „Genauso wie St. Pauli ist ja auch Union für sein gesangsfreudiges Publikum bekannt. Und wenn solche Vereine direkt aufeinandertreffen, ist das das Salz in der Suppe“, sagte St. Paulis Trainer Thomas Meggle mit Vorfreude auf die Partie am Millerntor. „Wir hoffen aber, dass am Ende die vielen St. Paulianer singen und sich freuen werden, weil wir das Spiel gewonnen haben.“ Mit einem Heimsieg würden sich die Kiezkicker zugleich etwas Ruhe für die Länderspielpause verschaffen.

Der 39 Jahre alte Coach muss weiterhin damit leben, dass mehrere Profis mit Verletzungen ausfallen. Lediglich Linksverteidiger Marcel Halstenberg ist ein Kandidat für ein Comeback. Die Braun-Weißen gehen mit acht Punkten von Platz 14 aus in den neunten Spieltag, Union hat sieben Zähler. „Bei Union wurde zuletzt hin und wieder das taktische System verändert, da wurde auch von einer Dreier- auf Viererkette umgestellt. Ich denke aber, dass uns Union liegt“, erklärte Meggle.

Union Berlin hat Personalsorgen in der Offensive. In erster Linie bangt Trainer Norbert Düwel vor der Partie um den Einsatz von Sebastian Polter. Der Stürmer hatte sich beim 1:1 des Tabellen-15. gegen den SV Darmstadt 98 eine doppelte Risswunde am linken Knie zugezogen.

Bis Mittwoch konnte der 23-Jährige deshalb nicht mit der Mannschaft trainieren. Die genähten Verletzungen ließen nur individuelles Oberkörper-Training in der Kabine zu. „Sebastian hat zwei Wunden, eine oberhalb und eine unterhalb des Knies. Es ist deshalb nicht so günstig, das Knie immer wieder zu bewegen“, erklärte Düwel. „Es ist eine heikle Region betroffen.“

Der Coach bezifferte Polters Einsatzchancen gegen den Tabellen-Nachbarn auf 50:50. Am Mittwoch suchte Polter noch einmal den Arzt auf. Sollte die Leihgabe des FSV Mainz 05 fit werden, würde ihn Düwel trotz des Trainingsrückstandes von Beginn an im Millerntor-Stadion aufbieten. Polter hatte beim bislang einzigen Saisonsieg der Unioner gegen RB Leipzig beide Treffer erzielt.

Ein Fragezeichen steht auch hinter Mittelfeldspieler Maximilian Thiel. Die Leihgabe vom 1. FC Köln fehlte gegen Darmstadt erkrankt und nahm in dieser Woche ebenfalls noch nicht am Mannschaftstraining teil. Stürmer Martin Kobylanski ist derweil nach seiner Innenbandverletzung am rechten Knie auf dem Weg der Besserung. An einen Einsatz in Hamburg ist aber noch nicht zu denken. St. Pauli hat nach acht Zweitliga-Partien acht Zähler und damit einen Punkt mehr verbucht als die Berliner.

Aufstellungen:

St. Pauli: 13 Tschauner – 34 Startsev, 4 Philipp Ziereis, 3 Sobiech, 18 Thy – 19 Alushi, 36 Kurt – 11 Rzatkowski, 7 Daube, 9 Nöthe – 14 Budimir. – Trainer: Meggle

Union: 1 Haas – 4 Puncec, 37 Leistner, 34 Schönheim – 13 Kopplin, 19 Kreilach, 8 Özbek, 29 Parensen – 25 Jopek, 2 Quiring – 23 Polter. – Trainer: Düwel

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

Zuschauer: 29.063 (ausverkauft)

Mit Material von dpa und sid

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