Beim Haspa-Marathon wird die Startnummer eins nicht vergeben

Hamburg. Viel Glück mit seinen Spitzenläufern hat Frank Thaleiser, der Chef des Haspa-Marathons, in diesem Jahr nicht. Bei der 29. Auflage des Hamburger Stadtrennens an diesem Sonntag bleibt die Startnummer eins wahrscheinlich frei. Nach dem zweimaligen Olympiasieger Haile Gebrselassie, 41, der wegen einer Pollenallergie passen musste, kann auch sein äthiopischer Landsmann Tilahun Regassa nicht um Elbe und Alster laufen. Er sagte am Montag ab. Der 24-Jährige leidet an den Folgen seines Sturzes, der ihn am Ostermontag beim Boston-Marathon zwang, nach 17 Kilometern auszusteigen.

Zwei Kenianer führen jetzt das Teilnehmerfeld mit den Startnummern zwei und drei an: Laban Korir, 29, Bestzeit: 2:06:05 Stunden, und Eric Ndiema, 22 (2:06:07). Siegchancen werden auch ihren Landsleuten Silas Kipruto, 29, und Lucas Rotich, 24, sowie dem Äthiopier Philemon Rono, 23, eingeräumt, die alle in Hamburg ihr Marathon-Debüt geben. Rono war beim Weltrekord (2:03:23) des Kenianers Wilson Kipsang Kiprotich am 29. September 2013 in Berlin bis Kilometer 32 der Tempomacher. „Er weiß also, wie es sich anfühlt, schnell zu laufen“, sagt Thaleiser, der in diesem Jahr eine Siegerzeit um die 2:06 Stunden erwartet. Den Streckenrekord hatte der Kenianer Eliud Kipchoge 2013 in 2:05:30 Stunden geschafft. Bester Deutscher ist mit Startnummer 20 Markus Weiß-Latzko, 29, aus Rechberghausen (Baden-Württemberg). Bestzeit: 2:18:06 Stunden.