Deen und Lembke geben ihren Einstand beim Buxtehuder SV

Hamburg. Am Freitag gab es Post vom Buxtehuder SV, unterschrieben von Marcella Deen, Marketing-Assistentin. Man weise die „werten Pressevertreter“ noch einmal darauf hin, dass die Heimspiele in der Handball-Bundesliga am Montag (19.30 Uhr) gegen Oldenburg und am kommenden Sonnabend (16 Uhr) gegen Leverkusen im Internet unter www.bsv-live.tv und splink.tv/handball übertragen würden.

An diesem Sonnabend tritt Deen in anderer Funktion für den BSV in Erscheinung: als Kreisläuferin. Zum Rückrundenstart bei Frisch Auf Göppingen (19.30 Uhr) feiert die Niederländerin ihren Saisoneinstand. Deen, 25, hatte im Juli einen Bandscheibenvorfall erlitten. Dass sie auf Anhieb an die starken Leistungen ihrer ersten Buxtehuder Saison anknüpfen kann, erwartet Trainer Dirk Leun nicht: „Der Gewöhnungsprozess wird sicher noch einige Zeit andauern.“

Das gelte erst recht für Jana Lembke. Die 27 Jahre alte Linkshänderin hatte der BSV Ende September vom Zweitligisten Harrislee verpflichtet. Ihr Bundesligadebüt hat sich aber bis jetzt hinausgezögert, da sich Lembke erst von den Folgen einer im Frühjahr vorgenommenen Knieoperation erholen musste. Da sei das eine oder andere Missverständnis einzukalkulieren.

Trotzdem kann sich Leun schon jetzt freuen, „wieder ein paar mehr Alternativen auf der Bank zu haben“. In der gut fünfwöchigen WM-bedingten Spielpause habe er den Schwerpunkt auf die konditionellen Grundlagen gelegt. Von ihnen wird die Mannschaft in den kommenden beiden Wochen besonders zehren müssen. Nach den eingangs erwähnten Heimspielen steht bereits am 8. Januar die Partie beim deutschen Meister Thüringer HC an, am 12. Januar dann das Pokalspiel gegen Metzingen. Leun: „Dieses Programm ist hammerhart.“