Die Hockeyherren des HTHC nutzen gegen den UHC ihre Überzahl aus

Hamburg. Im Kampf der Systeme haben die Hockeyherren des Harvestehuder THC ein Ausrufezeichen gesetzt. Im Stadtderby der Hallen-Bundesliga gewann der Tabellenführer am Mittwochabend in der überfüllten HTHC-Halle an der Barmbeker Straße in einer von beiden Seiten hitzig geführten Partie mit 12:9 (8:5) gegen den Uhlenhorster HC. Während der Gastgeber, der im dritten Spiel den dritten Sieg feierte, die Regeländerung des Weltverbands nutzte, um bei Ballbesitz einen fünften Feldspieler für den Torhüter einzuwechseln, blieb der im dritten Spiel erstmals besiegte UHC größtenteils bei seiner Taktik, mit vier Feldspielern und Torhüter zu spielen. Beste Torschützen für den HTHC waren Michael Körper und Moritz Polk (beide vier), für den UHC traf Ricardo Nevado ebenfalls viermal.

Kuriosum am Rande: Weil der Deutsche Hockey-Bund vergessen hatte, für die Partie am ungewohnten Mittwochabend Schiedsrichter anzusetzen, mussten beide Clubs je einen Unparteiischen stellen. Die Wahl fiel auf Carsten Großmann-Brandis und UHC-Damentrainer Claas Henkel. Beide machten ihre Sache absolut solide.