Buxtehuder SV löst das Ticket für das Final Four

Bundesliga-Handballfrauen nach 31:24 gegen HC Frankfurt für Pokalendrunde qualifiziert

Buxtehude. Ihr erstes Saisonziel haben die Handballfrauen des Buxtehuder SV erreicht. Im Viertelfinale um den deutschen Handballpokal setzten sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun in nahezu ausverkaufter Halle mit 31:24 (15:12) gegen den HC Frankfurt/Oder durch und löste als letztes Team das Ticket für das Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal am 20. und 21. April in Göppingen.

Es waren die bekannten Tugenden, mit denen die Buxtehuderinnen den Einzug in die Pokalendrunde perfekt machten. Die Rückraumspielerinnen Jana Stapelfeldt und Sarah Lamp nutzten nach ihrer Einwechslung in der 20. Minute gleich ihre ersten beiden Wurfchancen zu Treffern, mit denen sie ihre Mannschaft nach einem 8:9-Rückstand mit 10:9 wieder in Führung schossen. Die zur gleichen Zeit für Jana Krause eingewechselte Torfrau Antje Lenz war ebenfalls sofort präsent und bis zum Ende der Partie mit zahlreichen Paraden ein großer Rückhalt ihrer Mannschaft.

Als etwa zehn Minuten vor Schluss der zunächst komfortable Sieben-Tore-Vorsprung von 20:13 auf 22:19 geschrumpft war, riss Buxtehudes Spielführerin Isabell Klein das Ruder mit zwei Treffern wieder herum. Die Nationalspielerin hatte zuletzt nicht trainieren können, war aber zur Stelle, als es nötig wurde. Am Ende wurden die Gastgeberinnen mit Standing Ovations zum Sieg getragen. Zur Spielerin des Tages wurde Jana Stapelfeldt gekürt, die mit sechs Treffern zusammen mit Lone Fischer (vier Siebenmeter) auch die meisten Tore geworfen hatte.

"Wir haben immer eine Lösung gefunden", freute sich Trainer Dirk Leun über die Leistungssteigerung gegenüber dem enttäuschenden letzten Auftritt in der Bundesliga, als der Buxtehuder SV mit 16:24 gegen den deutschen Meister Thüringer HC nach zuvor 21 Siegen seine erste Niederlage in eigener Halle kassierte. Im Pokalhalbfinale in Göppingen trifft der Buxtehuder SV auf den HC Leipzig. Die Heimmannschaft von Frisch Auf Göppingen bekommt es mit dem Bundesliga-Spitzenreiter Thüringer HC zu tun.