Gruppenplatz drei

Volleyballer stolpern in die EM-Zwischenrunde

Als der Einzug in die EM-Zwischenrunde dank französischer Schützenhilfe doch noch geklappt hatte, hielt sich der Jubel der deutschen Volleyballer in ihrem Hotel in Izmir in Grenzen.

Izmir. Weit weg von der anvisierten ersten Medaille droht weiter das schwächste EM-Ergebnis der Geschichte. "Alle haben auf Wolke sieben geschwebt, und jetzt sind wir runtergeholt worden", beschrieb Björn Andrae die schwache Vorrundenleistung und atmete nach der Zitterpartie vor dem Fernseher auf.

Nach einem zuvor grandiosen Sommer mit Europaliga-Sieg und erfolgreicher WM-Qualifikation war die deutsche Mannschaft als Mitfavorit angereist. Nach dem unnötigen 1:3 (25:21, 14:25, 20:25, 23:25) gegen Frankreich mussten die Spieler an ihrem sonntäglichen Ruhetag um einen Platz in Runde zwei bangen. Erst das 3:0 von Frankreich gegen die Türkei bescherte Gruppenplatz drei und verhinderte trotz der frustrierenden Vorrunden-Bilanz (außerdem 1:3 gegen Polen und 3:2 gegen die Türkei) die vorzeitige Heimreise. Deutschland nimmt nun 0:4 Punkte mit in die am Dienstag beginnende Zwischenrunde, wo Griechenland, Europameister Spanien und die Slowakei die Gegner sein werden.