Hoffmann will BU kämpfen sehen

Der Arbeiterklub aus Barmbek holte bei der Heimpremiere in der Oberliga aber noch keine Punkte

Hamburg. "Es soll wieder werden wie in alten Zeiten. Die Gegner sollen Respekt haben und die Zuschauer merken, dass sich die Spieler zerreißen. Und dann sollen sie sagen: Bei BU geht das ab!"

Hohe Ziele hat sich BU-Coach Thomas Hoffmann gesteckt. 50 Punkte will er am Ende dieser Saison auf der Habenseite bunkern, mit Herz und Leidenschaft. Beim 1:3 gegen Meiendorf gab es zwar keine Zähler, dennoch war "Hoffi" zufrieden mit der Leistung seines Teams, welches 70 Minuten in Unterzahl agieren musste. Für den ehrgeizigen Trainer steht viel auf dem Spiel.

Einige Irrwege ist Hoffmann in den vergangenen Spielzeiten gegangen. Erst musste er mit dem Rahlstedter SC in die Bezirksliga, da sein neuer Verein noch vor Tätigkeitsbeginn abstieg. Dann leistete er in Rahlstedt erfolgreiche Arbeit, führte den Verein in die Landesliga, doch seine Zusage zum SC Concordia in der vorvergangenen Saison machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Cordi hielt sich nicht an Absprachen, besonders der nicht mit ihm abgestimmte Abschied vom Stadion Marienthal schmeckte Hoffmann nicht, und er sagte wieder ab.

Der RSC hatte jedoch bereits einen neuen Trainer und somit pausierte er ein halbes Jahr. Danach übernahm er im Winter den HSV Barmbek-Uhlenhorst und führte ihn zum Klassenerhalt. Nun kann er sich daran erfreuen, "dass ich den Kader selbst zusammenstellen konnte" - muss aber bald siegen: "Das ist sein Kader und seine Arbeit. Daran wird er sich messen lassen müssen", sagt Manager Volker Brumm.