Berlin (dpa/tmn). Der Streik der GDL ist angelaufen, der Verkehr auf der Schiene bis Freitagabend massiv gestört. Sie sind betroffen und fragen sich, was Ihnen nun zusteht? Diese Seiten liefern schnell Antworten.

Bahnreisende, die wegen des GDL-Streiks von Zugausfällen und Verspätungen betroffen sind, haben bestimmte Rechte. Doch wo finden sie auf die Schnelle die wesentlichen Infos zu ihrem konkreten Problem? Diese Internetseiten helfen weiter:

EVZ: Einen kostenlosen Online-Ratgeber bietet das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland auf seiner Website an. Über ein Dropdown-Menü lassen sich Themen wie Zugverspätung und Zugausfall auswählen, dann ploppen direkt kurz und knapp die wesentlichsten Infos dazu auf.

Wer Einzelnes genauer wissen möchte, findet auf den Seiten der EVZ die Bahngastrechte auch detaillierter aufgedröselt: „evz.de/reisen-verkehr/reiserecht/bahnreisen

söp: Gibt es Streit mit einem Bahnunternehmen - etwa über Entschädigungen - und die Situation ist festgefahren, kann man sich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) wenden. Das gilt auch, wenn sich ein Unternehmen auf eine Forderung des Betroffenen nicht binnen einiger Wochen zurückmeldet.

Die söp ist eine neutrale Instanz. Ein Schlichtungsantrag kann kostenlos online gestellt werden - vorher muss nur eine Klärung auf direktem Weg versucht worden sein. Wer dafür wissen will, was einem zusteht, findet auf der Website der söp auch eine Übersicht zu wesentlichen Rechten: „soep-online.de/rechte-bahnreisen

DB: Auch die Deutsche Bahn (DB) selbst hat auf ihrer Website einen umfangreichen Frage-Antwort-Bereich rund um Fahrgastrechte, und zwar unter „bahn.de/service/informationen-buchung/fahrgastrechte“. Dort werden auch die Wege erläutert, auf denen man seine Entschädigungsansprüche geltend machen kann.

Rund um den Streik hat die DB zudem eine Website mit konkreten Hinweisen und Kulanzregelungen geschaltet: „bahn.de/info/sonderkulanz