Sitzplatz im Zug

Reservierungsangebot bei der Deutschen Bahn ändert sich

In Ruhe lesen statt sich die Beine in den Bauch stehen: Gerade bei voll ausgelasteten Zügen ist eine Sitzplatzreservierung viel wert - allerdings kostet sie meistens extra.

In Ruhe lesen statt sich die Beine in den Bauch stehen: Gerade bei voll ausgelasteten Zügen ist eine Sitzplatzreservierung viel wert - allerdings kostet sie meistens extra.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Möchte man im Zug sicher einen Sitzplatz haben, muss man dafür künftig auch bei Spartickets der 1. Klasse zahlen. Für Abo-Kunden entfällt die Option, sich viele Reservierungen vergünstigt zu kaufen.

Berlin (dpa/tmn) –. Wer bei der Deutschen Bahn Fernverkehrstickets in der 1. Klasse zum Super-Sparpreis oder Sparpreis bucht, bekommt keine kostenfreie Sitzplatzreservierung mehr dazu. Die Reservierung muss man im Zweifel dazu buchen – Kosten: 5,90 Euro. Die neue Regelung tritt mit dem kleinen Fahrplanwechsel ab 11. Juni (Sonntag) in Kraft.

Eine weitere Änderung: Reservierungen in der 2. Klasse werden etwas teuer: Sie kosten dann 4,90 Euro und damit 40 Cent mehr als bislang. Auch der Preis für Familienreservierungen steigt leicht – und zwar um 80 Cent auf 9,80 Euro.

Keine Dauerreservierungen mehr

Was Vielfahrer mit Monatskarte oder Bahncard 100 der 2. Klasse interessieren dürfte: Das Angebot der Dauerreservierung fällt laut Bahn mit dem Fahrplanwechsel weg. Bisher konnten sich Abo-Kunden für eine regelmäßig genutzte Strecke für 41,40 Euro ein Gutscheinheft für 46 Reservierungen kaufen, die dann binnen 31 Tagen zu nutzen waren.

Die Bahn begründet das Ende der Dauerreservierung mit dem geringen Interesse an dem Angebot. Die Nachfrage sei in den vergangenen Jahren so stark gesunken, dass zuletzt nur noch eine niedrige dreistellige Stückzahl pro Jahr verkauft worden sei, so eine DB-Sprecherin.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Reise

( © dpa-infocom, dpa:230609-99-998711/3 (dpa) )