Am Flughafen vorm Fliegen die Füße ausstrecken

Auf gestresste Passagiere warten Ruhezonen mit diversen Wellnessangeboten

Ins Flugzeug steigen, es sich bequem machen und ein paar Stunden später tatendurstig am Zielort aussteigen. Klingt gut. Aber nicht alle Flugreisen sind so entspannt. Um Wartenden die Zeit angenehmer zu gestalten, bieten immer mehr Flughäfen Angebote zum Relaxen und versprechen vor dem Weiterflug etwas Erholung.

Napcabs heißen die Kabinen, die man am Flughafen München mieten kann. Dort können sich Reisende in einem Bett ausstrecken und schlafen oder in Ruhe arbeiten. MP3- und iPhone-Anschluss, USB-Ladefunktion und Internetzugang gehören zur Schlafkabine. Die Mindestmietgebühr beträgt 30 Euro, der Aufenthalt wird per Kreditkarte bezahlt (www.munich-airport.de).

Eine andere Möglichkeit, beim Warten zur Tiefenentspannung zu gelangen, bieten die Be-Relax-Spas, die es unter anderem in München, Frankfurt, Paris, Rom, London, New York und Boston gibt. Dort können sich Fluggäste bei Massagen, Gesichtsbehandlungen, Waxing, Maniküre oder Pediküre die Wartezeit vertreiben. Nach einer Nackenmassage im Spezialstuhl ist man bereit für die Reise (www.berelax.com).

Fünf bis 15 Minuten brauchen die guten Geister im Xpress Spa am Amsterdamer Flughafen Schiphol, um verspannte Reisende wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Entspannt im Massagesessel liegend werden sie mit wohlgesetzten Griffen bearbeitet und vergessen die Flughafenhektik. Die Spas sind von sieben bis 21 Uhr geöffnet (www.xpresspa.com).

Der Flughafen Frankfurt bietet drei Ruhezonen. Holzfußboden, Grünpflanzen und warmes Licht sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Auf Liegesitzen lässt es sich dösen. Zum Arbeiten sind Steckdosen für Elektronik in Reichweite (www.frankfurt-airport.com).