Wie Deutschland sich in diesem Jahr am Strand zeigt

Laut Umfrage ist in diesem Sommer wieder mehr Stoff als nackte Haut angesagt

Wie schon im Vorjahr, so auch 2013 – wer viel „nackte Haut“ am Meer, am See oder im Freibad sehen will, wird enttäuscht. Denn: Stoff ist in – sowohl bei ihr als auch bei ihm. So will fast die Hälfte der Frauen (44 Prozent) in Badeanzügen in Freibädern und an Stränden auflaufen. Bei den jüngeren Frauen zwischen 14 und 39 Jahren tendieren 26 Prozent zum Badeanzug. Seit 2010 nahm der Anteil der Badeanzug-Trägerinnen unter den jungen Frauen um 14 Prozent zu. Dennoch findet auch der Bikini noch Liebhaberinnen. 26 Prozent der deutschen Frauen starten mit den zwei kleinen Stoffteilen in den Sommer. Den Surfer-Style prägen Badeshorts mit Bikini-Top. Fünf Prozent der unter 40-jährigen Frauen bevorzugen diese Art Bademode. Ähnlich kaschierend ist ein Badeanzug mit Pareo. Fünf Prozent der Frauen tragen diese Kombination (2012: sechs Prozent).

Die repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Online-Reiseportals www.ab-in-den-urlaub.de ergab weiterhin: Auch bei den Männern ist sexy out. 63 Prozent der unter 40-Jährigen bevorzugen knielange Shorts (2012: 59 Prozent). Dass Shorts die eng anliegende Badehose bei den jungen Männern verdrängt haben, zeigen die 18 Prozent der nicht knielangen Ausführung der Surfer-Shorts (2012: 22 Prozent). Somit tummeln sich über 80 Prozent der jungen Männer am Wasser eher stoffreich. Eine kleine Renaissance erleben Slip-Badehosen. Während 2012 nur acht Prozent der Männer zu dem „bisschen Stoff“ griffen, sind es dieses Jahr elf Prozent. Ähnlich ist der Trend auch bei den „Ü40“-Jährigen.