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Bargteheider Triathletinnen beenden Saison auf Rang acht

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Arne Bachmann
Das Team des TSV Bargteheide beim  Maschsee-Triathlon Hannover: v.l. Hjørdis Mick, Stina Mick und Jule Hey.

Das Team des TSV Bargteheide beim  Maschsee-Triathlon Hannover: v.l. Hjørdis Mick, Stina Mick und Jule Hey.

Foto: Lukas Schott

Zweitliga-Damen des TSV Bargteheide haben erneut Pech, weil das Schwimmen ausfiel. Gute Ergebnisse auch für Landesliga-Teams.

Hannover/Norderstedt.  Die Triathletinnen des TSV Bargteheide haben in der Abschlusstabelle der Zweiten Bundesliga Nord den achten Platz erreicht. Im Saisonfinale in Hannover belegte das Trio Hjørdis Mick, Stina Mick und Jule Hey den neunten Rang.

Meister nach nur drei Wettkämpfen, von denen zwei verkürzt werden mussten, wurde der RSC Lüneburg vor den ProAthletes KTT 01 II und dem Heikotel TriTeam Hamburg. Den Stormarnerinnen kostete womöglich die zweimalige Absage des Schwimmens eine bessere Platzierung. „Wären zwei der drei Wettkämpfe keine Duathlons gewesen, wäre wahrscheinlich noch mehr drin gewesen, da normalerweise viele von uns vor allem von den Stärken im Schwimmen profitieren können“, sagte Jule Hey.

Schwimmen wegen Blaualgen im Maschsee abgesagt

In Hannover musste das Schwimmen wegen Blaualgen abgesagt werden. Stattdessen starteten die Athletinnen auf einem Duathlon mit den Distanzen 1750 Meter Laufen, 21,6 Kilometer Radfahren und noch mal fünf Kilometer Laufen. Nach dem Massenstart entstand auf den ersten Metern dichtes Gedränge, eine Berliner Athletin verlor einen Schuh. Es kam zu Stürzen, auch Hjørdis Mick lag kurz am Boden, hielt aber den Anschluss ans Feld. Pech hatte auch Jule Hey nach dem ersten Wechsel, sie musste die Radstrecke fast komplett allein zurücklegen. Den abschließenden Lauf bestritten die Mick-Schwestern gemeinsam, Hjørdis erreichte das Ziel nach einem Sprint als 24. direkt vor Stina. Hey kam mit guter Laufzeit als 33. über die Ziellinie.

Teamleiterin Lena Schott zeigte sich zufrieden mit dem sportlichen Abschneiden in der kurzen Saison. „Mit Duathlons hat niemand gerechnet und demnach auch nicht darauf trainiert. Es ist schade, dass die Athletinnen nicht auf der gewohnten Sprintdistanz zeigen konnten, was sie drauf haben“, sagte sie. „Ich hoffe, dass wir und auch die Veranstalter für 2022, nun mit den Erfahrungen der Wettkämpfe unter strengen Hygienekonzepten, arbeiten können und wir dann wieder eine reguläre Saison durchführen können.“

In Norderstedt traten die Bargteheider Landesligateams ersatzgeschwächt an und konnten trotzdem an die guten Leistungen der vorhergehenden Wettkämpfe anknüpfen. Das Resultat waren Podiumsplätze im Einzel und im Team.

Olympische Distanz am Wochenende in Lübeck

Nachdem der TSV mehrere kurzfristige Ausfälle zu verzeichnen hatte, gingen für das Damen-Landesligateam Bettina Lange, Elke Andersen und Sina Böger und für die Herren Frank Thiede, Niels Röckendorf, Leon Frank Raeder und Lukas Ulka an den Start.

Der Norderstedter Stadtparksee war so kalt, dass mit Neoprenanzügen geschwommen werden durfte. Das spielte Bettina Lange in die Karten, sie holte mit ihrer Erfahrung im Freiwasserschwimmen die schnellste Zeit des Tages und verteidigte im weiteren Verlauf Platz eins in der Einzelwertung. Böger wurde Elfte, Andersen kam auf Rang 20. Bei den Herren wurde Ulka in der Einzelwertung Zweiter, direkt vor seinem Teamkollegen Raeder. Thiede kam auf Platz 29, Röckendorf wurde 37.

In der Mannschaftswertung belegten beide Bargteheider Teams den guten dritten Rang und wollen auch am kommenden Wochenende wieder aufs Podium. Dann geht es in Lübeck über die olympische Distanz.

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