Oberliga Schleswig-Holstein

Preußen Reinfeld startet mit 0:4 in die Saison

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Torhüter Marvin Zimmermann musste sich viermal geschlagen geben.

Torhüter Marvin Zimmermann musste sich viermal geschlagen geben.

Foto: Preußen Reinfeld / HA

Stormarner Fußballer machen beim VfB Lübeck II zu viel Fehler und sind chancenlos. Trainer Hack lobt aber den Kampfgeist.

Reinfeld.  Mit einer deutlichen Niederlage ist der SV Preußen Reinfeld in die neue Oberligasaison in Schleswig-Holstein gestartet. Bei der zweiten Mannschaft des VfB Lübeck verloren die Fußballer aus der Karpfenstadt deutlich mit 0:4 (0:2). Die Partie war früh entschieden.

„Wir gehen als verdienter Verlierer vom Platz“, sagte Trainer Jan-Christian Hack. „In der ersten Halbzeit sind wir überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, waren komplett unterlegen, auch wenn dem 0:1 ein Foulspiel an uns vorausging. Außerdem haben wir uns zu Beginn der zweiten Hälfte zwei katastrophale Fehler erlaubt.“

Spieler warteten vergeblich auf Pfiff des Schiedsrichters

Während die Reinfelder nach einer strittigen Situation auf den Pfiff des Schiedsrichters warteten, führten die Hausherren einen Einwurf schnell aus und trafen durch Kani Uzun (14. Minute) zur Führung. Jamie-Liam Shalom (35.) erhöhte auf 2:0.

Alle Vorhaben, die Reinfeld in der Halbzeitpause schmiedete, waren schnell erledigt. Robin Krolikowski (49., 51.) nutzte die groben Patzer der Stormarner zur frühen Entscheidung.

Im ersten Heimspiel soll gepunktet werden

Dass es in der Folge nicht noch deutlicher wurde, war wohl auch einigen Wechseln bei den Lübeckern zu verdanken. Hack: „Außerdem haben wir den Ball gut laufen lassen, und unsere Einwechselspieler haben es ordentlich gemacht, sich trotz des Spielstands reingehauen. Das war positiv.“

Man werde die Pleite nun in Ruhe analysieren, um im ersten Heimspiel der Saison besser aufzutreten, sagte Hack. „Wichtig ist, dass die Moral stimmt. Am nächsten Sonntag gegen den PSV Neumünster wird es auch nicht leicht, aber wir spielen zu Hause und wollen auf jeden Fall punkten.“

Preußen Reinfeld: Zimmermann – Witten, Cloppatt, Biermann, Grimm (81. Dankert) - Hackbarth, Bojarinow (68. Mickeleit) – Möller (81. M. Czeschel), Wurst (48. Izawa), Nader (48. Treichel) - Rönnau

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