Tischtennis

Für TSV Bargteheide geht die Saison erst jetzt richtig los

Die Tischtennis-Herren des TSV Bargteheide freuen sich auf die Begegnung gegen den TSV Schwarzenbek.

Die Tischtennis-Herren des TSV Bargteheide freuen sich auf die Begegnung gegen den TSV Schwarzenbek.

Foto: Wuest / picture alliance

Mannschaft freut sich nach Auftaktniederlagen auf Heimspiel gegen Schwarzenbek. Dieser bringt mehr Erfahrung in 3. Bundesliga mit.

Bargteheide. Die Tischtennisherren des TSV Bargteheide sind wie erwartet mit zwei Niederlagen ins Abenteuer „3. Bundesliga Nord“ gestartet. Der Aufsteiger unterlag bei den Titelanwärtern TTC Champions Düsseldorf mit 0:8 und SV Union Velbert mit 3:5. „Wir haben uns in beiden Begegnungen teuer verkauft und müssen uns für die Resultate wahrlich nicht schämen. Beide Gegner hatten mit Lars Hielscher und Thomas Keinath Spieler in ihren Reihen, die Deutscher Meister oder sogar international erfolgreich waren“, sagte Florian Keck.

TSV geht als Außenseiter in die Partie

Deshalb helfen die Partien auch noch nicht so richtig in der Einordnung weiter, wo die Bargteheider sportlich stehen. Gefühlt gehe die Saison erst am kommenden Wochenende so richtig los, sagt Keck. Am Sonntag erwartet der Regionalliga-Vizemeister den Landesrivalen TSV Schwarzenbek zum ersten Heimspiel (13.30 Uhr, Segeberger Straße). Die Lauenburger zählen zu den drei, vier Mannschaften, gegen die man punkten muss, wenn man die Klasse halten will. Beide Teams kennen sich aus dem Effeff. Keck: „Jeder von uns hat gegen seine Gegner schon gespielt und auch schon gewonnen. Trotzdem gehen wir auch diesmal als Außenseiter in die Partie. Immerhin hat uns Schwarzenbek einige Jahre 3. Bundesliga voraus.“

In Düsseldorf waren die Bargteheider absolut chancenlos, in Velbert profitierten sie davon, dass der Gegner ersatzgeschwächt war und mit Jona Stein einen unterklassigen Spieler einsetzen musste. Deshalb waren die beiden Punkte gegen den Ersatzmann fest eingeplant. Sowohl Keck als auch Constantin Velling erfüllen die Pflicht, wenn auch auf unterschiedliche Weise. „Es war so ähnlich im DFB-Pokal, wenn Bundesligisten bei Amateuren spielen. Einige schrammen knapp an einer Blamage vorbei und mühen sich in die nächste Runde, andere lösen ihre Aufgabe souverän“, so Keck. „Während ich mich teilweise schwer getan habe, hat ,Consti’ ohne Probleme gewonnen.“

Fürs Heimspiel ist kein Publikum zugelassen

Immerhin durfte Keck anschließend von sich behaupten, mit dem 8:11, 11:7, 11:9, 11:4 gegen Stein als erster Bargteheider in der Vereinsgeschichte ein Match in der 3. Bundesliga gewonnen zu haben. In Erinnerung bleibt aber vor allem der starke Auftritt von Leon Abich, der Schottlands Nummer eins Gavin Rungay in fünf Sätzen mit 11:9, 4:11, 12:10, 11:13, 11:6 niederkämpfte und somit einen nicht unbedingt eingeplanten dritten Punkt holte.

Während beide Begegnungen in Nordrhein-Westfalen vor Publikum stattfanden, sind für das Heimspiel gegen Schwarzenbek noch keine Zuschauer zugelassen. Deshalb soll von der Begegnung ein Livestream auf YouTube angeboten werden.