Fußball

Oststeinbeker SV trifft erst spät zum Ausgleich

Oststeinbeks Neuzugang Idris Alioua (l.) im Zweikampf mit Abdelkarim El Aidi (Eintracht Lokstedt).

Oststeinbeks Neuzugang Idris Alioua (l.) im Zweikampf mit Abdelkarim El Aidi (Eintracht Lokstedt).

Foto: Henrik Bagdassarian

Erstes Heimspiel seit Lockdown: Mannschaft spielt 1:1 gegen Eintracht Lokstedt. Preußen Reinfeld gewinnt Test gegen Ahrensburger TSV.

Ahrensburg. Viele Stormarner Fußballclubs haben am Wochenende die aktualisierten Bestimmungen zur Ausübung von Sport genutzt, um ihre Form auch wieder auf dem eigenen Platz zu testen. So lief der Oststeinbeker SV (Landesliga Hamburg) erstmals seit dem Lockdown am Meessen auf. Gegen die in der Parallelstaffel spielende Eintracht aus Lokstedt rettete Ole-Mario Spring ein Unentschieden. Der Angreifer traf in der 87. Minute zum 1:1 (0:1)-Endstand. Ein weiteres Testspiel in Stelle gegen den Kreisklasseclub ESV Maschen gewann der OSV durch Tore von Kannafa Adamou (18. Minute) und erneut Spring (58.) mit 2:0.

Ahrensburger TSV absolviert Trainingslager in Lindow

Das geplante Auswärtsspiel des FC Voran Ohe beim TSV Pansdorf wurde abgesagt. Künftig wollen die Reinbeker bis zum Saisonstart jeden Freitagabend am Amselstieg testen. Erster Gegner ist am 28. August (19.30 Uhr) die zweite Mannschaft des Niendorfer TSV.

Stormarns dritter Club aus der Landesliga Hamburg, Aufsteiger Ahrensburger TSV, zieht seine Vorbereitung auch ohne klare Perspektive auf den Punktspielstart durch. Wie schon in den vergangenen Jahren reiste das Team zum Trainingslager nach Lindow (Brandenburg). Auf dem Rückweg am Sonntag machten die Stormarner in Reinfeld halt, um zum Abschluss beim Oberligaclub zu testen. Die favorisierten Gastgeber setzten sich dank der Tore von Kristof Rönnau (17., 82.), Mark Heinze (33.) und Philipp Bosbach (58.) mit 4:2 (1:1) durch. Für Ahrensburg waren Mihai Bitez (25.) und Metehan Erdem (70.) erfolgreich.

Preußen Reinfeld bereitet sich auf Punktspielstart vor

Während der zum Hamburger Fußball-Verband zählende ATSV genau wie Oststeinbek und Ohe weiterhin in der Warteschleife hängt und ausschließlich Freundschaftsspiele austragen kann, bereiten sich die im Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband (SHFV) organisierten Vereine wie Preußen Reinfeld bereits gezielt auf den Punktspielstart vor. Wie der Spielausschuss bekanntgab, starten die Junioren-Spielklassen am Wochenende 5./6. September 2020 mit dem ersten Spieltag. Die Frauen-Oberliga eröffnet die Saison ebenfalls am ersten September-Wochenende, in den weiteren Frauen-Spielklassen ist der Start für das Wochenende 12./13. September vorgesehen.

Die Herren spielen ab dem Wochenende 19./20. September um Punkte. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Rahmenbedingungen seien die ansonsten üblichen Saisoneröffnungsveranstaltungen nicht umsetzbar, so der Verband. „Auch wenn wir bedauerlicherweise auf die feierlichen Saisoneröffnungen verzichten müssen, freuen wir uns auf den Start der Saison. Mein Dank gilt den zuständigen Ausschüssen, die unter schwierigen Bedingungen Konzepte für den Spielbetrieb entwickelt haben, die unseren Vereinen einen bestmöglich verlässlichen Rahmen bieten“, sagte die SHFV-Vizepräsidentin Spielbetrieb Sabine Mammitzsch.

Stormarner Kreispokalfinale wird Sonnabend nachgeholt

Das Stormarner Kreispokalfinale der vergangenen Saison zwischen Reinfeld und dem SV Eichede wird bereits am kommenden Sonnabend im Oldesloer Travestadion nachgeholt. Dann geht es auch um den Einzug in das Landespokal-Achtelfinale, wo Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck wartet. Bei ihrem 4:2-Sieg zeigten die Reinfelder aufsteigende Form, nachdem sie zwei Tage zuvor noch mit 0:3 (0:1) beim TSV Buchholz verloren hatten. „Das war spielerisch und von der Einstellung her ein klarer Fortschritt“, sagte Jan-Christian Hack, der das Trainergespann mit Pascal Lorenz bildet. „Natürlich sind die Beine etwas schwer, weil wir in einem Testspiel-Marathon stecken und hart trainiert haben.“

Die Generalprobe für das Pokalfinale absolviert der SVP kurioserweise gegen die Zweitvertretung des Endspielgegners SV Eichede, die sich am Wochenende 1:1 (1:1) vom SC Condor (Landesliga Hamburg) trennte. Für die Mannschaft von Trainer Paul Kujawski traf Yannik Teichmann in der 39. Minute zum Endstand.

200 Zuschauer verfolgten Spiel im Ernst-Wagner-Stadion

Eichedes Oberligamannschaft empfing wenige Tage nach dem starken 2:0 gegen Teutonia 05 einen noch stärkeren Regionalligaclub im heimischen Ernst-Wagener-Stadion. Vor 200 Zuschauern mangelte es gegen die Zweite des HSV an der Chancenverwertung. Am Ende machte der Kopfball von Herdi Boloki (53.) den Unterschied zugunsten der Hamburger. „Uns hat heute die letzte Frische gefehlt, wir waren oftmals etwas zu langsam. Dennoch hatten wir ausreichend Chancen“, sagte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski nach der 0:1-Niederlage. „Obwohl wir keine gute Leistung gezeigt haben, hätten wir gewinnen müssen.“

Im ersten Durchgang vergaben Mats Facklam und Marc Pichelmann Gelegenheiten. Kurz vor dem Gegentor war es erneut Rückkehrer Facklam, der frei vor dem Kasten zu hoch zielte und somit die Führung liegen ließ. Letzter Testgegner vor dem Finale ist für den SVE am Dienstag bei der Pölitzer Sportwoche der Landesligist GW Siebenbäumen.