Altherren-Fußball

Reinbek, Aumühle und Börnsen machen gemeinsame Sache

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So sieht das Logo der Kooperation im Altherrenfußball vom SV Börnsen, TuS Aumühle-Wohltorf und der TSV Reinbek aus.

So sieht das Logo der Kooperation im Altherrenfußball vom SV Börnsen, TuS Aumühle-Wohltorf und der TSV Reinbek aus.

Foto: TuS Aumühle-Wohltorf / Daniel Pechau

Anlass zur Bildung der neuen Spielgemeinschaft waren Personalsorgen. Durch das Zusammengehen beläuft sich der Kader auf 40 Spieler.

Reinbek. RAB – Reinbek, Aumühle, Börnsen – lautet der Name einer neuen Spielgemeinschaft im Altherren-Fußball. Die „Oldies“ des SV Börnsen und vom TuS Aumühle-Wohltorf, die bislang schon in einer Spielgemeinschaft verbandelt waren, machen künftig gemeinsame Sache mit der TSV Reinbek. „Drei Vereine zusammen in einem Team, ich wusste gar nicht, dass so etwas möglich ist“, sagte Reinbeks Fußball-Abteilungsleiter Peter Nikolaus, als er RAB kürzlich beim Hamburger Fußball-Verband anmeldete.

Mannschaft benötigte mehr als 16 Spieler

Initiator Daniel Pechau, Spieler der SG Börnsen/Aumühle, hofft damit, alle Personalsorgen zu lösen. „Vergangene Saison sind wir zwar als Dritter der Landesliga sehr erfolgreich gewesen“, betont Pechau, „aber wir hatten auf dem Papier nur 16 Spieler, was viel zu wenig für eine Alte Herren ist. Negativer Höhepunkt war, dass wir eine Partie sogar mangels Spielern absagen mussten.“

Durch das Zusammengehen mit der TSV Reinbek, die vergangene Saison als Landesliga-Tabellenletzter nur dank des coronabedingten Abbruch dem Abstieg entging, steht nun ein Kader von rund 40 Akteuren zur Verfügung. „Einen klassischen Trainer wird es hingegen nicht geben“, so Pechau.

Bei Aufstellung zählt nicht nur die Leistung

Ein riesiger Kader, aber kein Trainer – wie soll das gehen? „Wir haben aus den Reihen der Spieler ein Kompetenzteam, so ähnlich wie bei einem Mannschaftsrat, das Statistiken über Einsatzzeiten und Trainingsbeteiligung führt“, erläutert Pechau. „Fabian Ziethmann und ich teilen uns das Organisatorische.“

Bei der Mannschaftsaufstellungtsv soll es ausdrücklich nicht nur nach Leistung gehen, sondern auch nach Trainingsbeteiligung und bereits erreichter Einsatzzeit. Pechau: „Wir sind ja schließlich alle Familienväter. Da kann es ja nicht sein, dass jemand zu jedem Auswärtsspiel mitfährt, aber nie zu einem Einsatz kommt.“

( vg )

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