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Finaltag der Amateure für 22. August geplant

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Ein Fußball fliegt in ein Tor.

Ein Fußball fliegt in ein Tor.

Foto: Tom Weller / dpa

In Hamburg soll der Ball sogar schon zwei Wochen früher wieder rollen. Fünfte Auflage des Wettbewerbs. Übertragung im Fernsehen.

Stormarn. Zeichnet sich da der Wiedereinstieg des Amateurfußballs in den Spielbetrieb ab? Die Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund haben sich zumindest einmal darauf verständigt, die fünfte Auflage des Finaltags der Amateure am 22. August auszutragen, soweit es die behördlichen Verfügungslagen zur Eindämmung des Coronavirus in den jeweiligen Bundesländern zulassen. Eine Freigabe durch die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) für den Finaltag der Amateure liegt bereits vor. Die ARD plant, die Pokal-Konferenz erneut bundesweit live im Ersten zu übertragen. Sollte dies Wirklichkeit werden, könnte das bedeuten, dass es vielleicht auch mit der Wiederaufnahme des regulären Punktspielbetriebs ganz schnell geht.

In Hamburg stehen Viertelfinalpaarungen fest

„Wir hoffen, dass die Verfügungslage in Schleswig-Holstein eine Austragung unseres Pokalfinals im August zulässt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich unsere Finalisten im Vorfeld ausreichend vorbereiten können“, betont Uwe Döring, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. Für das Pokalfinale haben sich bei den Herren bereits vor der Corona-Pandemie der SV Todesfelde und der VfB Lübeck qualifiziert. Bei den Frauen stehen der SV Henstedt-Ulzburg und Holstein Kiel im Endspiel.

In Hamburg stehen erst die Viertelfinalpaarungen (Teutonia 05 – Eintracht Norderstedt, SV Halstenbek-Rellingen – SV Rugenbergen, TSV Sasel – HSV Barmbek-Uhlenhorst, ASV Hamburg – Altona 93) fest. Das bedeutet, hier müsste der Ball schon früher wieder rollen. „Unsere Wunschplanungen sehen vor, das Viertelfinale der Herren am 8. und 9. August, das Halbfinale am 15. und 16. August und das Endspiel am Finaltag der Amateure, am 22. August zu spielen“, sagt der Präsident des Hamburger Fußball-Verbands, Dirk Fischer. Der HFV hat beim Hamburger Senat einen Antrag auf eine Sondergenehmigung gestellt. „Hierzu sind wir in Gesprächen mit Vertretern der Stadt und der angrenzenden Bundesländer“, sagt Fischer.

Noch sind nicht einmal Testspiele möglich

Für den Pokalwettbewerb der Frauen hat der HFV den 23. August als Termin für das Halbfinale (Bramfelder SV – HSV I und HSV II – Walddörfer SV) und den 29. August für das Endspiel vorgesehen. Der SHFV und die beiden Finalisten des Frauenwettbewerbs befinden sich derzeit im Austausch darüber, inwieweit hier das Finale der Frauen am 22. August in den Finaltag der Amateure eingebettet werden kann. Hintergrund ist ein möglicher Saisonstart der Frauen-Regionalliga Nord im Oktober und die damit verbundene Sommerpause, die über den 22. August hinausgehen würde.

Ob die Begegnungen zu den angedachten Terminen tatsächlich gespielt werden können und ob vielleicht sogar Zuschauer zugelassen werden, ist alles noch offen. Auch in welchem Maß die ARD in die Fernsehberichterstattung einsteigt, ist unklar. „Die genauen Details und die Sendeabläufe müssen noch besprochen werden“, betonte WDR-Sportchef Steffen Simon, „ich freue mich aber, dass der Finaltag der Amateure wieder im Ersten zu sehen sein wird.“

Noch jedoch sind das nur Pläne. Aktuell ist in Hamburg und auch in Schleswig-Holstein Training mit Kontakt lediglich in Zehnergruppen, aber noch nicht im kompletten Mannschaftskreis erlaubt. Testspiele sind noch gar nicht möglich.

( tj/vg )

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