Fussball

Siek, Hoisdorf und Großhansdorf gründen die SG Stormarn Süd

 Rollt der Ball über Kunst- oder Naturrasen? Die jungen Fußballern der Spielgemeinschaft können auf fünf Sportplätzen trainieren.

Rollt der Ball über Kunst- oder Naturrasen? Die jungen Fußballern der Spielgemeinschaft können auf fünf Sportplätzen trainieren.

Foto: ThorstenWagner / WITTERS

Der männliche Fußball-Jugendbereich der drei Vereine bildet neue Spielgemeinschaft. Auch ein passendes Outfit wurde bereits gefunden.

Siek/Hoisdorf.  Im Frauen- und Mädchenbereich machen die Fußballabteilungen von SV Siek und TuS Hoisdorf bereits seit drei Jahren gemeinsame Sache: Zusammen mit dem TSV Trittau nehmen sie als SG Holstein Süd am Spielbetrieb teil – und das mit großem Erfolg. Zur kommenden Saison gibt es nun auch im männlichen Jugendbereich eine Spielgemeinschaft – die SG Stormarn Süd. Beteiligte Vereine sind Siek, Hoisdorf und der SV Großhansdorf, dessen Abteilungsleiter Mika Antila den Anstoß für die neue SG gab.

Das Outfit vereint alle drei Vereinsfarben

Die ersten Gespräche seien nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen, so Antila. „Zum Wohl der Kinder und Jugendlichen haben wir jedoch Lösungen gefunden.“ Ein A-Juniorenteam gibt es in der Premierensaison noch nicht. Für die B-Junioren wird der SV Großhansdorf verantwortlich sein. Federführend für die beiden C-Juniorenteams soll der SV Siek sein, für die zwei D-Juniorenmannschaften der TuS Hoisdorf. In den Alsterklassen darunter greift die Spielgemeinschaft noch nicht.

Auf ein gemeinsames Wappen konnten sich Verantwortlichen noch nicht verständigen, aber das Outfit steht fest: Die Mannschaften werden in weißen Trikots, marineblauen Hosen und roten Stutzen spielen. „So sind alle drei Vereinsfarben vertreten“, sagt Bernd Bertram, Abteilungsleiter des TuS Hoisdorf.

Bewilligung durch Vorstände ist Formsache

Den jungen Fußballern stehen insgesamt fünf Sportplätze zur Verfügung: ein Kunstrasenplatz in Großhansdorf, je ein Kunst- und Naturrasenplatz in Hoisdorf und zwei Naturrasenplätze in Siek.

Die Vorstände der drei Vereine müssen das Vorhaben noch absegnen. „Das ist aber nur eine Formsache, da wird es keine Schwierigkeiten geben“, sagt Klaus Unger, Vorsitzender des SV Siek.

( tj )

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