Stormarn
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Auflösung des Tennis- und Hockeyverbands beschlossen

Der Verbandsvorstand um den Vorsitzenden Klaus Ix hat die Auflösung des KTHV selbst beantragt.

Der Verbandsvorstand um den Vorsitzenden Klaus Ix hat die Auflösung des KTHV selbst beantragt.

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Nur elf von 36 Vereinen beteiligen sich auf dem außerordentlichen Verbandstag in Ahrensburg an der Abstimmung.

Ahrensburg. Der Kreis-Tennis- und Hockey-Verband (KTHV) ist bald Geschichte. Stormarns Tennis- und Hockey-Vereine haben auf einem außerordentlichen Verbandstag in Ahrensburg einstimmig die Auflösung des KTHV beschlossen. Sie folgten damit dem Wunsch des Verbandsvorstands (wir berichteten). Der hatte die Auflösung selbst beantragt, weil es durch rückläufige Mitgliederzahlen und einen drastisch gekürzten Etat nicht mehr möglich sei, die satzungsgemäße Nachwuchsförderung aufrechtzuerhalten, so der Vorsitzende Klaus Ix. Erschwerend kam hinzu, dass einige Vorstandsmitglieder ihr Mandat aufgeben oder zumindest auf dem nächsten Verbandstag nicht mehr kandidieren wollten.

Nachwuchsförderung war nicht mehr gewährleistet

Lediglich elf der 36 dem Verband angehörenden Vereine beteiligten sich an der Abstimmung. Auch das sein deutliches Signal, dass der KTHV für die Vereine entbehrlich geworden sei, sagte Ix.

Wie geht es jetzt weiter? „Wir werden jetzt schnell Kontakt zu einem Notar aufnehmen und die Streichung aus dem Vereinsregister beantragen“, so Verbandschef. Von diesem Tag an existiert der KTHV noch zwölf Monate. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, also Ix aus Siek, die stellvertretende Vorsitzende Martina Märcker aus Hoisdorf und Schatzmeisterin Melanie Arlt aus Großhansdorf, werden als sogenannte Liquidatoren eingesetzt. Ix: „Wir werden uns gemeinsam mit Vertretern des Kreissportverbands Gedanken machen, was wir in der verbleibenden Zeit noch für den Tennis- und Hockeysport in Stormarn bewirken können.“