Stormarn
Handball

Reinfeld bleibt nach 24:27 Schlusslicht in der Oberliga

Alina Krey gelangen für die Reinfelderinnen drei Tore.

Alina Krey gelangen für die Reinfelderinnen drei Tore.

Foto: Henrik Bagdassarian / HA

Die mit großen Ambitionen in die Saison gestarteten Stormarnerinnen warten weiter auf ihren zweiten Sieg.

Reinfeld.  Die Handballfrauen des SV Preußen Reinfeld geraten nach dem 24:27 (15:15) bei den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten II immer mehr unter Druck. Sie bleiben Tabellenletzter der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nach der achten Saisonpleite schon fünf Punkte.

Trainer Detfred Dörling gewann der Partie aber auch eine gute Seite ab: „Im Vergleich zu den zuletzt schwachen Auftritten hat die Mannschaft dem Tabellenvierten knapp 50 Minuten lang Paroli geboten“, sagte er. „Zehn schwache Minuten von uns im zweiten Durchgang haben dem Gegner zu einem Fünf-Tore-Vorsprung gereicht, den wir nicht mehr aufgeholt haben.“

Nächster Gegner ist der zweitplatzierte TSV Ellerbek

Mit sieben Toren war Rückraumakteurin Rika Tonding erfolgreichste Werferin – vor Außenspielerin Svea Schüller, die fünfmal traf. Die weiteren Tore erzielten Anita Arntzen (4), Alina Krey (3), Pia Uhlenbrook (2), Jil Enke, Laura Beth und Vivien Oeder (je 1).

Am kommenden Sonnabend, 16. November (18 Uhr), kommt es in der Sporthalle an der Schützenstraße zu einer richtungsweisenden Partie: Kassiert Reinfeld gegen den Tabellenzweiten TSV Ellerbek eine weitere Niederlage, dürften die Stormarnerinnen bis zum Saisonende tief im Abstiegsstrudel feststecken. Sollte ihnen mit dem zweiten Saisonerfolg der Befreiungsschlag gelingen, können sie mit neuem Selbstvertrauen eine Serie starten.