Stormarn
3. Bundesliga

Tischtennis: Sieks Drittligateam bleibt sieglos

In bestechender Form: Valentin Nad Nemedi gewann für Siek in Lampertheim drei Punkte.

In bestechender Form: Valentin Nad Nemedi gewann für Siek in Lampertheim drei Punkte.

Foto: Thomas Jaklitsch / HA

Stormarner verlieren beim TTC 1957 Lampertheim wieder knapp mit 4:6 und sind damit weiter Tabellenvorletzter.

Lampertheim.  Ein starker Valentin Nad Nemedi hat den Tischtennisherren des SV Siek nicht zu einem zählbaren Erfolg beim TTC 1957 Lampertheim gereicht: Der Serbe sorgte zwar für drei Punkte, außer ihm brachte aber nur der Litauer Rimas Lesiv mit seinem 3:2 gegen Dmitry Zakharov etwas Zählbares zustande. So unterlagen die Sieker wieder knapp mit 4:6, bleiben damit nach fünf Spielen in der 3. Bundesliga Nord auf dem vorletzten Rang.

Adrian Wiecek und Daniel Cords haben schwachen Tag

„Leider haben Adrian Wiecek und Daniel Cords einen schwächeren Tag gehabt, sonst wäre hier schon der erste Saisonsieg möglich gewesen“, sagte Teammanager Klaus Bergmann. Die Tabellensituation bereite ihm noch keine großen Sorgen, so Bergmann. „Wir haben jetzt gegen die Top Vier gespielt, waren außer gegen Spitzenreiter Hertha BSC mit den Gegnern immer auf Augenhöhe“, sagte er. „Die wichtigen Spiele, in denen wir Punkte sammeln wollen, kommen erst noch.“ Sechs bis acht Punkte seien das Ziel für die verbleibenden vier Rückrundenbegegnungen.

Valentin Nad Nemedi auch taktisch stark

Dafür bedarf es aber vier Spielern in solcher Topform, wie sie Nad Nemedi in Lampertheim zeigte. „Mich hat vor allem gefreut, wie clever er sich im Match gegen Alfredas Udra taktisch verhalten hat“, sagte der Teammanager.

Der Lampertheimer spielt auf der Rückhandseite einen Noppenbelag. Je härter man gegen ihn spielt, umso schneller kommt der Ball zurück. Nad Nemedi hat Udra deshalb die Bälle mit viel Spin auf die Rückhand gespielt und seinen Gegner somit selbst zu einer aggressiveren Spielweise und damit auch zu mehr Risiko und vielen Fehlern gezwungen. Bergmann: „Das war hervorragend.“ Der Sieker gewann beide Einzel in fünf Sätzen, siegte zudem an der Seite von Wiecek im Doppel.

Rimas Lesiv einziger Sieker mit positiver Bilanz

Der in den Heimspielen bisher so stark auftrumpfende Wiecek hat nach seinen beiden glatten Niederlagen nun erstmals eine negative Matchbilanz (4:6). Nur einer bringt es derzeit auf mehr Siege als Niederlagen. Und das ist ausgerechnet der Spieler, dem man das eigentlich am wenigsten zugetraut hatte: Der Neuzugang Rimas Lesiv (5:4), der vor seinem Wechsel in diesem Sommer nach Siek nie höher als in der Oberliga gespielt hat.

TTC 1957 Lampertheim – SV Siek, Doppel: Alfredas Udra/Istvan Molnar – Adrian Wiecek/Valentin Nad Nemedi 5:11, 6:11, 7:11; Andrey Semenov/Dmitry Zakharov – Daniel Cords/Rimas Lesiv 7:11, 13:11, 11:6, 16:14; Einzel: Udra – Nad Nemedi 9:11, 11:13, 11:7, 12:10, 4:11; Semenov – Wiecek 11:9, 11:9, 2:11, 11:7; Zakharov – Lesiv 5:11, 11:5, 11:1, 12:14, 11:13; Molnar – Cords 11:7, 11:8, 11:7; Udra – Wiecek 9:11, 11:6, 11:5, 11:9; Semenov – Nad Nemedi 11:9, 7:11, 6:11, 11:8, 10:12; Zakharov – Cords 11:9, 7:11, 11:9, 11:8; Molnar – Lesiv 12:10, 11:8, 11:6