Stormarn
FUSSBALL

Reinfeld unterlaufen bei 2:5 zwei Eigentore

Husums Marco Nagel (l.) klärt den Ball vor Reinfelds Offensivspieler Dennis Lie.

Husums Marco Nagel (l.) klärt den Ball vor Reinfelds Offensivspieler Dennis Lie.

Foto: Thomas Jaklitsch / Thomas JAKLITSCH

Oberligafußball schlagen sich bei 2:5 gegen die Husumer SV selbst. Nun ist die Hallenmasters-Qualifikation in Gefahr.

Reinfeld.  Rückschlag für die Oberligafußballer des SV Preußen Reinfeld im Kampf um die Qualifikation für das Hallenmasters. Der Klassenneuling unterlag der Husumer SV nach schwacher Leistung mit 2:5 (1:1) und rutschte damit auf den siebten Tabellenrang ab. Wollen die Stormarner trotzdem Anfang Januar erstmals in der Vereinsgeschichte in der Kieler Sparkassen-Arena dabeisein, müssen sie an den kommenden beiden Spieltagen noch mindestens einen Platz gut machen. Um sich gegen die Tabellennachbarn TSB Flensburg und Oldenburger SV zu behaupten, ist aber eine deutliche Leistungssteigerung in allen Bereichen notwendig.

Trainer Clausen: „Enttäuschende Vorstellung.“

„Als Aufsteiger haben wir nicht den Anspruch, jeden Gegner zum dominieren und jedes Spiel zu gewinnen und wissen, dass wir immer mal wieder Rückschläge erleben werden“, sagte Trainer Michael Clausen. „Trotzdem war das eine absolut enttäuschende Vorstellung. Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.“ Die Reinfelder haben nahezu alles vermissen lassen, was sie bislang ausgezeichnet hat und sich mit zwei Eigentoren zum 1:2 von Tim Vogel (65. Minute) und zum 1:3 von Christoph Böckelmann (80.) zudem auch noch selbst geschlagen.

Vogel und Böckelmann treffen ins eigene Netz

Beide Treffer fielen nach scharfen Hereingaben beim Rettungsversuch. Das war Pech, passte aber ins Bild an einem verregneten Tag, an dem den Stormarnern bei miserablen Platzverhältnissen außer einem verwandelten Elfmeter von Philipp Hackbarth zum 1:1 (30.) und einer unbedeutenden Ergebniskorrektur von Philipp Bosbach zum zwischenzeitlichen 2:4 (90.) nahezu nichts gelingen wollte. Für den Gegner trafen neben Vogel und Böckelmann auch noch Finn Christiansen (15.), Kevin Knitel (89.) und Sebastian Kiesbye (90+1).

Preußen Reinfeld: Jonas Marschner – Vogel, Grimm, Böckelmann, Decker – Hackbarth, Jonathan Marschner (69. Witten) – Lie, Bosbach, Taritas (46. Rönnau) – Treichel (72. Wurst)